Außenminister Zarif bedankt sich für Hilfsangebote nach Erdbeben
Teheran (ParsToday) - Der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif hat sich am heutigen Dienstagmorgen über Twitter bei verschiedenen Ländern für ihre Anteilnahme sowie ihre Hilfsbereitschaft nach dem jüngsten Erdbeben im Westen Irans bedankt.
"Die IR Iran ist derzeit in der Lage mit inländischen Mitteln und Möglichkeiten die Krise zu bewältigen", hieß es in der Botschaft Zarifs.
Am Sonntagabend erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,3 auf der Richterskala die westiranischen Provinzen sowie Regionen im Osten des Irak. Durch den Erdstoß sind in der iranischen Provinz Kermanschah bislang rund 413 Menschen getötet und 7.370 weitere verletzt worden. Bis jetzt gab es etwa 193 Nachbeben in dieser Provinz.
Staats- und Regierungschefs, bzw. ranghohe Verantwortungsträger verschiedener Länder sowie internationaler Organisationen, haben in Schreiben oder Telefonaten der iranischen Regierung und Nation, vor allem auch den Angehörigen der Opfer, ihre Anteilnahme ausgesprochen und ihre Bereitschaft erklärt, den vom Erdbeben betroffenen Menschen zu helfen.
Präsident Hassan Rohani wird heute nach Kermanschah reisen, um sich vor Ort einen Überblick über die Schäden und die Hilfsmaßnahmen zu verschaffen und sich mit vom Erdbeben heimgesuchten Bürgern treffen.
Kurz nach dem Erdbeben haben iranische Hilfstruppen mit der Einrichtung von Notunterkünften und der Versorgung der betroffenen Menschen begonnen. Die Regierung, die Revolutionsgarde Sepah, die Armee und die Basidschkräfte setzen ihre Hilfsmaßnahmen fort. Auch Feldlazarette sind eingerichtet und freiwillige Hilfstruppen in die Region entsandt worden. Der iranische Innenminister und der Gesundheitsminister reisten ebenfalls schon am Montag in die Region.