Al-Quds-Fußmarsch in Deutschland abgesagt
Berlin (ParsToday) - Nach dem Druck der pro-zionistischen Gruppen in Deutschland ist der Al-Quds-Fußmarsch in diesem Land verboten worden.
Dies teilte die Webseite "The Times of Israel" gestern mit. Es ist dem Bericht zufolge das erste Mal, dass die Bundesregierung gegen Al-Quds-Fußmarsch Stellung nehme.
Die Anmeldung für die Kundgebung wurde zurückgezogen, wie die Berliner Polizei am Mittwochnachmittag bestätigte.
"Die Teilnehmer nutzen die Meinungs- und Versammlungsfreiheit skrupellos aus, um ihren Hass zu verbreiten", behauptete der Präsident vom Zentralrat der Juden in Deutschland Josef Schuster gestern im Gespräch mit der Zeitung Jüdische Allgemeine.
Jüdische und pro-zionistische Gruppen versuchen seit Jahren, die Kundgebung als eine antisemitischen Demonstration zu zeigen und zu verhindern.
Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Marsch bereits im vergangenen Jahr kurzfristig abgesagt.
Der letzte Freitag im Fastenmonat Ramadan wurde 1979 auf Initiative des Gründers der Islamischen Republik Iran, Ayatollah Khomeini (r.a.) zum Al-Quds-Tag ernannt.