Al-Kowsar-Reporter in Afrin verletzt
Afrin (ParsToday/al-Alam) - Ein Korrespondent des Nachrichtensenders al-Kowsar ist in der syrischen Region Afrin verletzt worden.
Berichten zufolge sei der Reporter des der iranischen Rundfunk- und Fernsehanstalt zugehörigen Nachrichtensenders während bei eines Beschusses der türkischen Militäreinheiten verletzt worden.
Die türkische Militäroperation "Olivenzweig" gegen die nordsyrische Stadt Afrin hat am 20. Januar begonnen. Davor hatte die Türkei bereits die Operation "Schutzschild Euphrat" im Norden des Landes durchgeführt.
Nach Angaben türkischer Funktionsträger haben kurdische Gruppen, wie die Partei der Demokratischen Union (PYD) mit Unterstützung einiger ausländischer Länder, darunter die USA sowie der kurdischen Arbeiterpartei der Türkei (PKK) vor, eine unabhängige Kurdenregion im Norden Syriens und an den südlichen Grenzen zur Türkei zu bilden. Um diesen Gruppen zu begegnen, hat Ankara die Militäroperation gegen Syrien gestartet.
Damaskus hat wiederholt gegen die Militäroperationen und die illegale Präsenz türkischer Truppen auf syrischem Territorium protestiert.