Shamkhani: Revision der iranischen Außenpolitk bei europäischem Druck
Teheran (ParsToday) - Der Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates Irans sagte, wenn die Europäer ihren Verpflichtungen nicht nachkommen oder den Rückzug der USA aus dem Atomabkommen missbrauchen wollen, werde Teheran seinen aktuellen außenpolitischen Ansatz überprüfen.
Ali Shamkhani fügte hinzu, dass Donald Trump glaube, dass er seine Entscheidung Europa und vielen anderen Ländern auferlegen könne und diese Länder sowie auch die amerikanische Bevölkerung den Austritt aus dem Atomabkommen unterstützen, währenddessen nicht nur allein Europa, sondern auch die anderen Länder Trump nicht unterstützen, sondern auch zwei Drittel der Amerikaner gegen seine Entscheidung sind.
Shamkhani beschrieb die ergebnislosen Anstrengungen der USA, die Befugnisse der Islamischen Republik Iran einzuschränken, als Zeichen der Schwäche Washingtons und als eindeutiges Zeugnis für die Macht des islamischen Iran auf verschiedenen inländischen und ausländischen Gebieten.
Er erinnerte daran, dass die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) als einzige zuständige Regulierungsbehörde wiederholt die friedliche Natur des iranischen Atomprogramms bestätigt habe, und die Vereinigten Staaten das einzige Land seien, das Atomwaffen auf Zivilisten eingesetzt habe, und nicht berechtigt und qualifiziert seien, das iranische Atomprogramm zu kommentieren.
Der Sekretär des Nationalen Iranischen Sicherheitsrates wies auf die Anerkennung der Urananreicherung Irans im Rahmen der UN-Sicherheitsrat-Resolution 2231 hin und betonte: "So wie die Fortsetzung des iranischen Atomprogramms durch den JCPOA festgelegt wurde, werden die abgeschlossenen Atomverhandlungen unter keinen Umständen wieder aufgenommen."
"Die beratende Präsenz iranischer Kräfte im Irak und in Syrien erfolgt auf Wunsch der rechtmäßigen Regierungen dieser Länder und im Rahmen der Terrorismusbekämpfung" fügte er hinzu und weiter: "Die Welt erkennt an, dass die einflussreiche Rolle Irans der Hauptfaktor für die Niederlage des IS im Irak, in Syrien, im Libanon und sogar in Europa ist."