Iran bemüht sich um „Stabilisierung“ der Waffenpause in Gaza
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Teheran (ParsToday/IRNA) – Der Außenminister der Islamischen Republik Iran hat seine diplomatischen Bemühungen um die „Stabilisierung“ des Waffenstillstands in Gaza fortgesetzt.
(last modified 2025-03-07T11:11:43+00:00 )
Dez 01, 2023 11:00 Europe/Berlin
  • Iran bemüht sich um „Stabilisierung“ der Waffenpause in Gaza

Teheran (ParsToday/IRNA) – Der Außenminister der Islamischen Republik Iran hat seine diplomatischen Bemühungen um die „Stabilisierung“ des Waffenstillstands in Gaza fortgesetzt.

Dazu nahm Hossein Amir-Abdollahian, Außenminister der Islamischen Republik Iran, Kontakt zu seinen Amtskollegen in verschiedenen Ländern oder zu Verantwortlichen verschiedener internationaler Organisationen auf.

Bei allen diesen Kontakten forderte Amir-Abdollahian seine Gesprächspartner auf, Maßnahmen zu ergreifen, um zu verhindern, dass der Konflikt in Gaza erneut aufflammt. Er bezeichnete die „Straflosigkeit der Zionisten“ als Hauptursache für die Verbrechen gegen die Menschen in Gaza.

In einem Brief würdigte Amir-Abdollahian die Position des Leiters der Kommission der Afrikanischen Union (AU), Moussa Faki Mahamat, hinsichtlich der Unterstützung Palästinas und forderte wirksamere Schritte in diese Richtung.

In diesem Brief ging Amir-Abdollahian vor allem auf die Verantwortung internationaler Organisationen bei der Verhinderung der Kriegsverbrechen „des zionistischen Regimes“ ein und forderte den Leiter der Kommission der Afrikanischen Union auf, wirksamere Schritte zu unternehmen, um die Angriffe des Besatzungsregimes auf Gaza zu beenden.

In einem weiteren Brief an Tasmagambetov Imangali Nurglievich, den Generalsekretär der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) ging der iranische Außenminister auf die jahrzehntelangen Verbrechen „des zionistischen Regimes“ gegen die Palästinenser sowie auf die eklatante Verletzung des Rechts der Palästinenser auf Selbstbestimmung ein.

In diesem Brief forderte Amir-Abdollahian den OVKS- Generalsekretär auf, wirksamere Schritte zu unternehmen, um die Angriffe des Besatzungsregimes auf den Gazastreifen dauerhaft zu stoppen, die Blockade vollständig aufzuheben und die Besatzung zu beenden.

Außenminister Amir-Abdollahian hat zudem in einem Brief an Kao Kim Horn, den Generalsekretär des Verbands Südostasiatischer Nationen (ASEAN), auf die Verbrechen verwiesen, die „das zionistische Regime“ in den vergangenen Wochen begangen hat, darunter die Massakrierung von mehr als 15.000 Palästinensern, die Zerstörung lebenswichtiger Infrastruktur und öffentlicher Plätze, den Einsatz verbotener Waffen und die Androhung des Einsatzes von Atomwaffen gegen die Bevölkerung von Gaza. Er betonte erneut die Verantwortung internationaler Organisationen für die Straflosigkeit des Besatzungsregimes.

Des Weiteren tauschten sich die Außenminister der Islamischen Republik Iran und der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) in einem Telefongespräch über die jüngsten Entwicklungen in Gaza vor dem Hintergrund des vorübergehenden Waffenstillstandsabkommens aus.

Dabei verwies Amir-Abdollahian auf die zeitlich begrenzte Waffenpause in Gaza und erklärte, dass „islamische Länder“ ihre Bemühungen fortsetzen sollten, die Kriegsverbrechen des „zionistischen Regimes“ vollständig zu stoppen und weitere Wege für die Lieferung humanitärer Hilfe nach Gaza zu eröffnen.

Unterdessen teilten ägyptische Behörden mit, es liefen Gespräche über eine Verlängerung um weitere zwei Tage. In dieser Zeit könnten dann erneut Geiseln der Hamas sowie palästinensische Gefangene freigelassen werden.

Ägypten und Katar vermitteln schon seit Wochen in dem Konflikt und waren maßgeblich am Zustandekommen der aktuellen Waffenruhe beteiligt.