Neuer irakischer Premierminister kritisiert einseitige US-Sanktionen gegen Iran
Bagdad (ParsToday/ al-Alam) - Der Irak lehnt nach den Worten des neuen irakischen Premierministers jegliche Sanktionen und Wirtschaftsblockade prinzipiell ab, das gilt auch für die einseitigen US-Sanktionen gegen die Islamische Republik Iran.
Adel Abdul Mahdi sagte am Donnerstag nach der ersten Sityung des neuen Kabinetts, der Irak, der selbst durch Sanktionen enorme Verluste erlitten habe, werde keinerlei Sanktionierungen und Wirtschaftsblockaden über das internationale Recht hinaus befolgen.
Abdul-Mahdi lehnte ferner jeglichen Angriff auf ein befreundetes Land, mit dem der Irak gemeinsame Interessen, und Konzepte gegen Terrorismus und zur Herstellung von Frieden in der Region und weltweit hat, ab. Er unterstrich: „Die Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder ist eine Priorität der neuen irakischen Regierung.“
„Adel Abdul Mahdi“, den die Wahlkoalition „Sauron“ (al-Sadr) und „Fatah“ (Hadi al-Ameri) unterstützten, wurde am Mittwoch als neuer Premierminister des Irak im Parlament vereidigt.
Im Regierungsprogramm von Abdul-Mahdi heißt es: "Der Irak ist gegen jegliche Besatzung, sei es die Besatzung des eigenen Territoriums oder irgendeines anderen unabhängigen Staates.“
Der irakische Staatspräsident „Barham Salih“ hatte am 2. Oktober „Adel Abdul-Mahdi“ mit der Bildung des neuen Kabinetts beauftragt.