Libanon gegen zionistisches Hollywood; Filmvorführung mit Agenten des Regimes verboten
ParsToday - Der Libanon hat die Vorführung eines Films im Land verboten, weil die israelische Schauspielerin Gal Gadot darin zu sehen war.
Vor etwa zwei Monaten verbot der Libanon den Film „Captain America: Brave New World“, weil die zionistische Schauspielerin Shira Haas eine der Helden des Films spielte.
Wie ParsToday unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Mehr berichtet, wurde die Vorführung des Films „Snow White (Schneewittchen)“ im Libanon wegen der Anwesenheit der israelischen Schauspielerin Gol Gadot auf Anweisung des libanesischen Innenministers Ahmed Al-Hajjar verboten.
Grund für das Verbot ist Gadots Unterstützung des israelischen Regimes angesichts der anhaltenden Angriffe auf den Libanon, bei denen Zivilisten ums Leben kommen. Die israelische Schauspielerin Gadot spielt in dem Film „Snow White“ die Rolle der bösen Königin. Nach Angaben des in Beirut ansässigen Verleihs Italia Films, der die Disney-Filme im Nahen Osten in die Kinos bringt, steht Gadot ohnehin auf der „Israel-Boykott-Liste“ des Libanon; bislang sei noch kein Film, in dem sie mitgespielt hat, in dem Land in die Kinos gekommen.
Er wurde in den besetzten Gebieten geboren und diente in der Armee des israelischen Regimes. Die regimetreue Schauspielerin war eine entschiedene Verteidigerin des Zionismus, insbesondere nach den Angriffen vom 7. Oktober. In einer Rede am 4. März gab sie sogar zu: „Ich hätte nie gedacht, dass wir auf den Straßen der USA und in verschiedenen Städten der Welt Menschen sehen würden, die die Hamas nicht verurteilen, sondern sie verherrlichen und rechtfertigen“.
Sie behauptete, dass Hamas-Anhänger in den USA und auf der ganzen Welt die Ermordung von Juden unterstützen.