„Foreign Policy“: Europa kann Atomabkommen zwischen Iran und G5+1 retten
Washington (IRNA/ParsToday) -Die Europäische Union kann laut einem amerikanischen Wochenmagazin das am 14. Juli 2015 mit viel Mühe erzielte Atomabkommen zwischen Iran und der G+1 (Fünf Vetomächte plus Deutschland) noch retten.
Das US-Politmagazin „Foreign Policy- online“ schrieb gestern dazu: Die Mitgliedsländer der Europäischen Union (EU) könnten zum Beispiel den USA die Zusammenarbeit bei der Verhängung neuer Sanktionen verweigern, um zu verhindern, dass das Atomabkommen ernsthaft gefährdet wird.
"Wechselstuben" außerhalb der USA seien gute Alternativen zu Banken für den Transfer von Devisen aus Geschäftsabwicklungen, schrieb das US-Magazin. Wegen der amerikanischen Drohungen zögern die Banken immer noch bezüglich der Zusammenarbeit mit den iranischen Banken.
„Foreign Policy- online“ schrieb weiter: US-Präsident Donald Trump will sich nicht an das Atomabkommen halten und die neuen amerikanischen Sanktionen sind Indizien für eine neue Eskalation.
Das US-Blatt betont: Das Atomabkommen ist kein Abkommen zwischen Washington und Teheran, sondern dabei sind auch weitere wichtige Länder eingebunden.
Schon während des Wahlkampfs hatte der damalige Präsidentschaftskandidat Trump das Atomabkommen als den "schlechsten Deal" bezeichnet, den die USA in ihrer Geschichte unterschrieben hätten. Er versprach, aus diesem Abkommen bei einem Wahlsieg auszusteigen.