Ryabkov: Europa sollte nicht dem US-Sanktionsdruck nachgeben
Moskau (ParsToday) - Russlands Vizeaußenminister bekräftigte, dass die US-Gespräche mit europäischen Ländern über das Atomabkommen mit Iran keinen Erfolg haben werden.
Sergei Ryabkov betonte am Dienstag in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Interfax, dass die Bemühungen der US-Regierung, die drei europäischen Länder (Deutschland, Frankreich und England), bezüglich des Atomabkommens umzustimmen, erfolglos sein werden und ergänzte: "Die Maßnahmen der USA können die Einhaltung des Abkommens seitens der Europäer nicht gefährden."
Außerdem sagte er, dass die Tagung in Paris zur Untersuchung der Chemiewaffen in Syrien, nur eine weitere Maßnahme der USA, Frankreichs und einiger weiterer westlicher Verbündeter sei, Beschlüsse zu ersetzen.
Der russische Vizeaußenminister erklärte, dass die Tagung in Paris größere Differenzen in der internationalen Gemeinschaft schaffen werde und eine Verletzung der Autorität der Organisation für das Verbot chemischer Waffen, OPCW, sei.
Die Außenminister einiger westlicher und regionaler Staaten haben sich am heutigen Dienstag zu einer Tagung in Paris getroffen unter dem Motto: Kampf gegen die Verbreitung chemischer Waffen – Start einer internationalen Partnerschaft gegen die Straflosigkeit für die Nutzung chemischer Waffen
Bei einem umstrittenen Chemiewaffenangriff am 4. April 2017 im Gebiet Khan Sheikhun im südlichen Idlib, in Syrien, sind mehr als 100 Menschen getötet und 400 weitere verletzt worden.
Die westlich-arabischen Unterstützer der Terrormilizen unter der Führung der USA versuchten die syrische Regierung dafür verantwortlich zu machen, allerdings hat Damaskus diese Anschuldigung kategorisch zurückgewiesen.