Kreml: Position Moskaus und Europas ist Erhalt des Atomabkommens
Moskau (IRNA) - Der Kreml-Sprecher hat erklärt, dass Moskau und die europäischen Partner des Atomabkommens mit Iran den Erhalt dieses internationalen Abkommens betont hätten und bezüglich der Notwendikeit bei der Zusammenarbeit für die Reduzierung der Folgen des US-Austritts eine gemeinsame Position einnehmen.
Der russische Regierungssprecher Dmitry Peskow hat im Gespräch mit Reportern am heutigen Dienstag gesagt, dass sich die Staatsführer Russlands, Frankreichs, Deutschlands und Großbritanniens über die Notwendigkeit der Zusammenarbeit für die Minimierung der Folgen des US-Austritts aus dem Atomabkommen, geeinigt hätten. Bezüglich der Fragen der Reporter über die Bewertung des Kremls für die 12 Forderungen Pompeos an Iran, sagte er: "Es ist wichtiger, wie Iran diese Forderungen beurteilt."
Peskow ergänzte, dass der Kreml und die Europäer ihr Festhalten an der Umsetzung des Atomabkommens und ihren Namen für den Erhalt des JCPOA bekannt gegeben und Russland und die europäischen Länder mehrfach ihre Hoffnung geäußert hätten, dass Iran in diesem Vertrag bleibt.
"Tatsächlich ist Amerika das einzige Land, das trotz aller negativen Konsequenzen aus dem Atomabkommen ausgestiegen ist", so Peskow.
Auf die Frage eines Reporters, ob das Atomabkommen im Zentrum der Gespräche von Putin und Macron stehen werde, antwortete er: "Das Gespräch des russischen mit dem französischen Präsidenten ist nicht auf das Abkommen mit Iran beschränkt, sondern auch bilaterale und internationale Fragen werden erörtert", ergänzte der Kreml-Sprecher.
Emmanuel Macron und Wladimir Putin wollen am Rande des 22. Internationalen St.Petersburger Wirtschaftsforum, das vom 24. bis 26. Mai 2018 stattfindet, zu Gesprächen zusammen kommen.