Russlands Vizeaußenminister kritisiert US-Drohungen zum JCPOA
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Moskau (ParsToday/ Ria Novosti) - Laut dem stellvertretenden russischen Außenminister bedient sich die US-Regierung bei der Ablehnung des Atomabkommens mit Iran, der Sprache der Drohung und Einschüchterung sogar ihrer eigenen Verbündeten.
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Aug 24, 2018 17:40 Europe/Berlin
  • Russlands Vizeaußenminister kritisiert US-Drohungen zum JCPOA

Moskau (ParsToday/ Ria Novosti) - Laut dem stellvertretenden russischen Außenminister bedient sich die US-Regierung bei der Ablehnung des Atomabkommens mit Iran, der Sprache der Drohung und Einschüchterung sogar ihrer eigenen Verbündeten.

In einer Rede am heutigen Freitag sagte Sergej Ryabkov,  der Umgang  des US-Präsidenten, Präsidenten, Donald Trump,  mit dem Umfassenden Aktionsplan des Atomabkommens (JCPOA/Atomabkommen) sei  zu einem Instrument der US-Außenpolitik geworden.

Russlands Vizeaußenminister  fügte hinzu,  die US-Regierung verfolge zwei Ziele:  Zum einen versuche sie, die iranische Wirtschaft zu zerstören, deren Entwicklung den USA nicht gefällt, und zum anderen  bemüht sie sich, Länder um sich zu sammeln und zu vereinen, die bereit sind,  Washingtons  Politik mitzutragen.

Ryabkov unterstrich, dass Sanktionen zu einem individuellen Instrument für die nationalen Interessen der Vereinigten Staaten geworden sind.

Der US-Präsident Donald Trump, wiederholte am 8. Mai seine grundlosen Anschuldigungen gegen Iran und kündigte den Ausstieg seines Landes  aus dem Atomabkommen  sowie die Wiedereinführung von Sanktionen gegen Iran an. Diese Aktion des US-Präsidenten stieß auf die weltweit  Kritik.