Maduro: Erklärung der 'Lima-Gruppe' zur Krise in Venezuela ist lächerlich
Caracas (ParsToday/Sputnik) - Der venezolanische Präsident hat die Erklärung der 'Lima-Gruppe', deren Mitglieder die legitime Führung Venezuelas nachdrücklich verurteilten und den Oppositionsführer des Landes als Übergangspräsident unterstützten, als lächerlich bezeichnet.
Nicolas Maduro hat heute (Dienstag) in einer Rede an das Volk gesagt, dass es absolut sicher sei, dass "wir in diesem Kampf und in diesem historischen Abschnitt gegen das 'Lima-Kartell' und mit politischer Diplomatie siegen werden."
"Mindestens 10 Millionen werden einen Brief an das Weiße Haus unterschreiben, in dem die USA aufgefordert werden, sich nicht in die inneren Angelegenheiten Venezuelas einzumischen, und die Rechte des venezolanischen Volkes zu respektieren", fügte er hinzu.
US-Außenminister Mike Pompeo hat am Montag in Fortsetzung der Einmischungspolitik des Weißen Hauses per Video-Schaltung an der Sitzung der Lima-Gruppe teilgenommen und die Zusammenarbeit dieser Gruppe mit dem venezolanischen Oppositionsführer Juan Guaidó gefordert.
Die Außenminister der Lima-Gruppe, die sich aus den Ländern Argentinien, Brasilien, Kanada, Chile, Kolumbia, Costa Rica, Guatemala, Honduras, Panama, Paraguay und Peru zusammensetzt, sind am Montag den 4. Februar 2019 in Ottawa zusammengetroffen.
In der Abschlußerklärung der Lima-Gruppe wird Juan Guaidó als Interimspräsident unterstützt und die Mitglieder fordern freie Wahlen in Venezuela.