Macron unterstützt Trump-Forderung nach einem neuen Atomabkommen mit Iran
Paris(ParsToday)- Paris und Washington strebten nach Angaben des französischen Staatspräsidenten nach einem neuen Atomabkommen mit dem Iran.
Im Gespräch mit dem japanischen Fernsehsender "NHK" sagte Emmanuel Macron, am Mittwoch, Paris unterstütze die Absicht des US-Präsidenten, Donald Trump, Iran an der Entwicklung der Atombombe zu hindern, sei manchmal aber gegen die von Präsident Trump angewandten Methoden.
Macron fügte hinzu, Spannung, eine Sanktion nach der anderen, und Truppenverlegung seien sehr gefährliche Schritte, die den Nahen Osten in einen Krieg stürzen könnten.
Nun seien alle Seiten aufgefordert, nach einem politischen Weg zu suchen, so dass dadurch auch keiner Gesichtsverlust erleiden müsste und der Weg der Wiederherstellung von Vertrauen geebnet werde, unterstrich Frankreichs Präsident.
Angesichts der dramatischen Zuspitzung der Spannungen zwischen Iran und den USA rief der französische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Delattre, zur Rückhaltung auf.
"Lassen Sie uns nach einer ausschließlich politischen Lösung suchen," unterstrich Delattre am Mittwoch bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zum Atomabkommen mit dem Iran.
Draußen, nach der Sitzung des Sicherheitsrates, standen dann alle Europäer zusammen, wandten sich, in Person der polnischen UN-Botschafterin, direkt an den Iran:
"Wir fordern den Iran dringend auf, alle Verpflichtungen einzuhalten und von Eskalationsschritten abzusehen."
Der Iran könne und wolle auch nicht länger die Lasten zur Bewahrung des aktuellen Atomabkommens schultern. Wenn die anderen Vertragspartner nichts unternehmen würden, um das gegenwärtige Abkommen zu retten, müssten sie "die volle Verantwortung für mögliche Konsequenzen" tragen, unterstrich Irans UNO-Botschafter, Madschid Takht-Rawanchi.