Iran: Auf US-Drohungen gegen JCPOA werde angemessen reagiert werden
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New York (ParsToday) - Laut dem Ständigen Vertreter des Iran bei den Vereinten Nationen werde Iran auf Drohungen gegen den gemeinsamen umfassenden Aktionsplan (JCPOA/Atomabkommen) und die Resolution reagieren, wozu die Rückkehr zum früheren Entwurf des Atomrreaktors in der zentraliranischen Stadt Arak zähle.
(last modified 2025-06-26T13:20:17+00:00 )
Aug 22, 2020 08:29 Europe/Berlin
  • Iran: Auf US-Drohungen gegen JCPOA werde angemessen reagiert werden

New York (ParsToday) - Laut dem Ständigen Vertreter des Iran bei den Vereinten Nationen werde Iran auf Drohungen gegen den gemeinsamen umfassenden Aktionsplan (JCPOA/Atomabkommen) und die Resolution reagieren, wozu die Rückkehr zum früheren Entwurf des Atomrreaktors in der zentraliranischen Stadt Arak zähle.

Im Gespräch mit der „Nationalen Schützen-Vereinigung" (NRA) am Freitagabend beantwortete Majid Takht-e Ravanchi die Frage, welches Ziel Iran bei der Reduzierung seiner Verpflichtungen aus dem JCPOA hat und ob er in Zukunft neue Schritte unternehmen wird: "Je nachdem, inwieweit der JCPOA und die Resolution 2231 bedroht sind, werden Teherans Maßnahmen dem entsprechen, was mit dem JCPOA und der Resolution 2231 geschieht."

Der Botschafter der Islamischen Republik Iran bei der UNO erklärte, Iran werde mit seinen Partnern über die Atomanlage in Arak sprechen und sagte dazu weiter, wenn Iran diesen Teil seiner Atomanlagen nicht entwickeln könne, werde es zu seinem ursprünglichen Entwurf, also der einheimischen Bauweise, zurückkehren.

Gestern twitterte auch "Ali Shamkhani", der Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates Irans, über die Bemühungen der USA, die Sanktionen gegen Iran wiedereinzuführen, die Vereinigten Staaten wüssten, dass sie die UN-Sanktionen gegen Iran nicht wiedereinführen könnten.

Der Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates Irans betonte: "Der Auslösemechanismus ist lediglich eine Propagandashow zur Rettung von US-Präsident Donald Trump und hat sonst keinen anderen Nutzen."

Shamkhani erinnerte daran: "Militante des Weißen Hauses sollten sich einen anderen Weg überlegen, um den Hass des amerikanischen Volkes gegen Trump zu verringern."

Nach der Ablehnung ihres Resolutionsentwurfs im UN-Sicherheitsrat zur unbefristeten Verlängerung des Waffenembargos gegen Iran haben die Vereinigten Staaten die Aktivierung des Auslösemechanismus auf ihre Tagesordnung gesetzt. Andere ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrats weisen auf den Rückzug der USA aus dem gemeinsamen umfassenden Aktionsplan hin und sagen, dass Washington damit keine rechtliche Befugnis hat, den Auslösemechanismus zu aktivieren und sie lehnen deshalb auch jeglichen Schritt der USA in diese Richtung ab.