Jun 30, 2016 10:53 CET

Hörerpostsendung am 26. Juni 2016 Bismillaher rahmaner rahim - Heute wissen wir wirklich nicht, ob unsere Hörerfreunde vor ihren Empfangsgeräten sitzen, denn heute spielt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft im Achtelfinale der Europameisterschaft gegen die Slowakei. Ob wir da eine Chance haben Herr Radschabi?

Nur nicht entmutigen lassen Frau Tschupankare, wir machen unsere Arbeit und bleiben guter Hoffnung. Sicher werden viele der Hörerfreunde das Fußballspiel verfolgen und je nach Verlauf auch noch bei uns einschalten. Im Notfall müssen Sie unsre Sendung später oder morgen aus dem Archiv holen, da es ja auch keine Morgensendung mehr gibt mit einer Wiederholung.

Ja, daran darf man eigentlich auch nicht denken, aber wir machen weiter, so lange es geht.

Falls Deutschland heute Abend gewinnt, dann ist das nächste Spiel für Deutschland außer Konkurrenz für die Hörerspostsendung, denn es wird schon am Samstag den 2. Juli ausgetragen.

Das ist gut so. Hauptsache wir bekommen noch Empfangsberichte, ein Zeichen, dass wir noch gehört werden.

Dann nehme ich gleich einige Empfangsbestätigungen für unsere Sendungen aus der Postmappe und wir lesen sie vor:

"Liebes Team in Teheran,
heute schreibe ich Ihnen wieder einen Bericht aus Lauenburg:
Datum: 19.06.2016, Frequenz 9660 khz, SINPO 3-4-3-3-3
Mit freundlichen Grüßen
Erik Oeffinger, Lauenburg"

Danke Herr Oeffinger, dass Sie sich wieder einmal bei uns gemeldet haben.

Und von Alfred Albrecht aus Emmendingen haben wir auch wieder einen Empfangsbericht bekommen, und zwar für den 21. Juni. Vielen Dank. 

Regelmäßig hört uns unser Hörerfreund Volker Willschrey aus Dillingen, trotz des Verlustes der Morgensendung:

 

"Liebe Freunde von IRIB,

wieder sind einige Wochen vergangen und wieder sind 10 Empfangsberichte fertig, die darauf warten, nach Teheran gesandt zu werden. Dieses Mal sind es die Nummern 1811 bis 1820. Vielen Dank auch für die Erwähnung meines Briefes in der Sendung „Wir und unsere Hörer“. Ich habe mich gefreut, dass Brief, Empfangsberichte und auch die Kopie des Berichtes über mein Hobby in der omanischen Zeitschrift Observer angekommen sind.

Mittlerweile ist auch mein Balkan-Reisebericht fertig, und ich habe Ihnen eine Kopie beigefügt. Ich hoffe, er ist interessant für Sie.

Über eine qsl-Bestätigung würde ich mich wieder freuen. Vielen Dank im Voraus.

Die besten Grüße nach Teheran, auch von meiner Familie.

Bis zum nächsten Mal.

Ihr Volker Willschrey"

 

Herzlichen Dank Herr Willschrey für Ihre Berichte vom 28. Mai bis zum 17. Juni. Wir bedauern, dass es in dieser Sendeperiode bei Ihnen mit der Qualität der Kurzwellenausstrahlung schlechter bestellt ist und Sie deshalb immer wieder mal auf Internet umstellen müssen.

Und vielen Dank auch für Ihren Reisebericht, aus dem wir sicher ein ander Mal zitieren werden, der Sommer und die Ferien- und Reisezeit haben ja erst angefangen.

Wenn man von den Temperaturen hört, die derzeit – zumindest kurzfristig – in Deutschland herrschen, könnte man meinen es sei schon Hochsommer.

Sie haben recht, diese Hochsommer-Temperaturen hat jetzt unser Hörerfreund Dieter Leupold in Leipzig bestätigt:

"Wir hatten am Donnerstag und Freitag Höchsttemperaturen hier in Leipzig bis 34/ 35 °C und wolkenlosen Himmel. Gewitter gab es nur im Westen und Norden des Landes. Heute am Samstag werden nochmals bis 30°C erwartet.

Im Iran sind das fast normale Temperaturen, im Süden werden es ja bei euch bis + 45°C oder mehr. 

Mit freundlichen Grüßen aus Leipzig"

Herr Leupold hat uns die hohen Temperaturen auch nochmal mit einem Foto von seinem Autothermometer dokumentiert: 18.27 Uhr 35°C.

Und Herr Leupold hat recht, das sind bei uns hier "normale" Temperaturen.

Machen wir weiter mit den Empfangsberichten. Hier habe ich noch einen Empfangsbericht von Christian Laubach aus Marburg, wie es scheint ein neuer Hörer. Er empfing unsere Sendung am 29. Mai über die 7235 kHz. Die SINPO-Werte gab er mit 4-3-4-4-3 an und meldete Störungen durch Morsesignale. Wir werden ihm gerne eine erste QSL-Karte zuschicken.

In Wuppertal hörte uns Joachim Thiel am 1. Juni mit seinem Sony ICF 7600 D auf der Frequenz 9660 kHz bis 18.18 Uhr und schrieb:

"Guten Abend,

hiermit schicke ich den Bericht 727: SINPO: 3-5-4-4-3

Mittelstarkes Signal, keinerlei Störungen durch andere Stationen, wenig Rauschanteil, jedoch leichtes, flaches Fading

Anmerkung:

Auf 7235 kHz ging das Programm noch bis um 18.20 UTC weiter und somit bis zum regulären Ende der Ausstrahlung, dafür war dort der Empfang heute zwar gleichlaut, jedoch stark verrauscht.

Besten Gruß Joachim Thiel"

Wir bedanken uns bei Herrn Thiel für seine immer wieder genauen Empfangsbeobachtungen.

Bei Herrn Pawelczyk in Mannheim liegen derzeit private Gründe vor, die ihn am Anfertigen von Empfangsberichten hindern. Er teilte uns am 2. Juni mit:

"Guten Tag an das Team von "Wir und unsere Hörer",

möchte mich bei Euch für Eure schöne QLS-Karte bedanken. Leider kommt zur Zeit bei mir keine richtige Stimmung auf, weil leider mein Vater vor kurzer Zeit mit 92 Jahren verstorben ist. Habe von nun an keine Eltern mehr und muß mein Leben jetzt ohne Eltern weiterleben.

Trotzdem alles Beste nach Teheran von Andreas Pawelczyk, Mannheim"

Lieber Herr Pawelczyk, wir hoffen, dass unser Kondolenzschreiben per Mail gut
bei Ihnen angekommen ist und wünschen Ihnen alles Gute.

Von unserem fleißigen Hörerfreund Paul Gager aus Wien haben wir schon wieder eine ganze Menge an Empfangsberichten bekommen, die er in unser Büro nach Berlin geschickt hat.

Die 9660 kHz ist jetzt bei ihm "eingespielt" und kann mit SINPO-Werten von 4 Punkten. Da kommt unsere 7235 kHz nicht mit und bleibt mit SINPO-Werten von 3 im Rückstand.

Die aktuelle Hörerpost von Herrn Gager zeigte uns, wie schon so manches mal zuvor, dass er nicht nur den Radiosendungen aus Iran lauscht, sondern auch immer wieder die heimische Presse nach Meldungen im Zusammenhang mit unserem Land durchforstet. Vielen Dank dafür Herr Gager.

Wir bedauern immer wieder, dass wir nicht alle interessanten Beiträge hier in der Hörerpostsendung bringen können. Heute wollen wir aber mal einige der Zeitungsmeldungen von Herrn Gager vorlesen, sie zeigen die aktiven Umtriebe in den bilateralen Beziehungen zwischen Österreich und Iran.

Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl war in Teheran und hat ein Abkommen unterzeichnet. Worum es dabei geht, lesen wir jetzt vor:

"Mit diesem Abkommen wird der Grundstein gelegt für einen intensiven Austausch auf Expertenebene zwischen Wien und Teheran", freut sich Wiens Bürgermeister Michael Häupl. Vergangene Woche besuchte der Stadtchef mit einer Delegation den Iran. Die Themen waren Infrastruktur, Tourismus und Bildung.

"Die Bereiche Stadtentwicklung, öffentlicher Verkehr, Abfallmanagement, Tourismus und Kultur stehen im Mittelpunkt des Abkommens", so Häupl weiter. Er und Teherans Oberbürgermeister Dr. Mohammad Bagher Ghalibaf unterzeichneten vergangenen Samstag in Teheran das Stadt-Kooperationsabkommen.

Weiterer Höhepunkt des fünftägigen Besuchs war ein Treffen mit dem Präsidenten des Schlichtungsrates Ayatollah Ali Akbar Hashemi Rafsandschani. Besprochen wurden hier vor allem die wirtschaftliche Situation nach Aufhebung der Sanktionen sowie die Lage im Nahen Osten.

Teheran wächst rassant und hat mit enormen Verkehrs- und Umweltproblemen zu kämpfen. Hier könnte Wien ins Geschäft kommen, Wiener Unternehmen würden davon profitieren."

Das war ein Ausschnitt aus der Kronenzeitung und der nächste Zeitungsartikel kommt aus dem Kurier und er wirbt für eine Iranreise unter dem Titel:

"Mit Altphilologen zum Ursprung des Iran"

Luristan. Eine der wenig bekannten 31 Provinzen des Iran, Luristan, liegt abseits der großen Touristenströme im südlichen Westen am Zagrosgebirge. In der Hauptstadt Chorramabad befindet sich die sassanische Burg Falak ol-Aflak. Die Landschaft, die von tiefen Schluchten, Hochplateaus und schneebedeckten Berggipfeln durchzogen ist, beeindruckt.

Gemeinsam mit dem Altphilologen und langjährigen Iran-Kenner Prof. Dr. Wolfgang Trachta durchstreifen Kurier-Leser das verwunschene Reich des alten Luristan sowie benachbarte Regionen wie Susa, eine der ältesten durchgehend besiedelten Städte der Welt. Sie entdecken bedeutende archäologische Stätten, längst vergessene Paläste, Tempel und Burgen, und genießen mit allen Sinnen den noch unberührten Orient."

Wäre das nicht vielleicht auch ein Reisetipp für Sie liebe Hörerfreunde. Sie haben ja sowieso durch unsere Sendungen schon einen Wissensvorsprung, wenn es um unser Land und seine touristischen Attraktivitäten geht.

Auch ein Interview mit dem Östereichischen Minister für Umwelt und Landwirtschaft ist in der Post von Herrn Gager, dieses vorzulesen würde jedoch unseren knappen Zeitrahmen sprengen. Wir zitieren nur einen Satz daraus:

"Der Iran ist besonders im Umwelttechnologiebereich sehr an einer Zusammenarbeit mit Österreich interessiert. Das war bei allen bilateralen Terminen klar zu erkennen. Aufgrund der langjährigen guten Beziehungen stehen im Iran alle Türen für die östereichische Wirtschaft offen. Diesen Startvorteil gilt es nun konsequenz zu nutzen."

Wir danken Herrn Gager für den Einblick in die österreichische Presse im Zusammenhang mit unserem Land.

Jetzt wird es aber Zeit für unser Musikstück.

Apropos Musikstück liebe Hörerfreunde. Unser werter OM Bernd Seiser aus Ottenau möchte zu diesem Thema gerne eine Frage vorbringen, und zwar schrieb er am letzten Sonntag:

"Heute war die Ausgabe von "Wir und unsere Hörer" mal wieder besonders kurz, deshalb schlage ich vor, doch mal bei den Hörern nachzufragen, ob jemand bei den wenigen Minuten Hörerpost grossen Wert auf das Musikstück legt oder ob die Hörer dafür lieber mehr über die Zuschriften der Hörerfreunde erfahren wollen?"


Nun sind Sie gefragt liebe Hörerfreunde, wieviel liegt Ihnen an unserem Musikstück? Wären Sie bereit es aufzugeben, damit wir mehr Hörerzuschriften in der Sendung unterbringen können? Oder ist es Ihnen "ans Herz gewachsen" im Laufe der Jahre und Sie wollen nicht darauf verzichten?

Danke wenn Sie uns auf diese Frage von OM Seiser eine Antwort geben!

Bleiben wir bei Hörerfreund Bernd Seiser, denn er hat uns auch noch eine Bekanntmachung von Radio Taiwan International zugeschickt, die wir gerne in unserem Programm veröffentlichen, dazu schrieb er:

"Liebe Freundinnen und Freunde des RTI Hörerklubs Ottenau, 
Sehr geehrte Damen und Herren der deutschsprachigen Redaktionen, wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr und Sie in Euren Hörerpostsendungen, DX-Beiträgen, Medienmagazinen, DX-Programmen sowie Hobby- und Fachzeitschriften und Internetseiten auf die Direktsendungen aus Taiwan hinweisen könntet. 
Vielen Dank im Voraus, mit freundlichen Grüßen,  Bernd"

Hier nun der Aufruf von Radio Taiwan International:
"Hallo alle zusammen,

auch in diesem Jahr wird das deutsche Programm direkt aus Taiwan ausgestrahlt. Die Empfangsberichte für diese Direktausstrahlungen werden wir mit Sonder-QSL Karten bestätigen.Der entsprechende Antrag ist gerade gebilligt worden. Angehängt ist der Ausstrahlungsplan.

Wir hoffen auf rege Beteiligung!und bitte die Informationen weiterleiten!

Viele Grüsse aus Taipei Bihui"

Radio Taiwan International, strahlt im August, September und Oktober 2016 das deutschsprachige Programm an mehreren Tagen direkt von der Sendeanlage Tamshui in Taiwan aus!


Empfangsberichte über die Direktausstrahlungen auf der Frequenz 11665 KHz bestätigt RTI mit einer Sonder-QSL-Karte.
 
Datum und Uhrzeit der analogen Kurzwellensendung:
Kurze Testsendung am 22. Juli 2016 von 16:00 bis 16.10 Uhr UTC,
26. bis 28. August von 16:00 bis 17:00 Uhr UTC,
2. bis 4. September ebenfalls 16:00 bis 17:00 Uhr UTC, 
1. bis 3. sowie 8 und 9. Oktober von 10:00 bis 11:00 UTC.

Vielleicht motiviert so eine Direktausstrahlung ja auch einige Redaktionen, die in deutscher Sprache nicht mehr direkt aus ihrem Heimatland oder gar nicht mehr auf Kurzwelle zu empfangen sind dazu, einmal eine deutschsprachige Sondersendung aus dem Heimatland anzubieten.
Auch die Deutsche Welle könnte ja den 3. Mai als ihren Jahrestag zum Anlass nehmen, eine Kurzwellensendung aus Deutschland zu übertragen, damit man dann an den Reaktionen der Hörer das Interesse festsellen und beurteilen kann.

Was wäre die Hörerpostsendung aus Teheran und die Post aus Ottenau ohne Geburtstagsgrüße? Das wäre wie ein Fisch ohne Wasser. Deshalb wollen wir es nicht versäumen, heute ganz herzlich einem langjährigen Hörerfreund zu gratulieren, der sich aber seit längerer Zeit gar nicht mehr bei uns "blicken" lässt. Das hält uns und Bernd Seiser aber nicht davon ab, ihm zu seinem heutigen Geburtstag die allerbesten Wünsche für Gesundheit und Wohlergehen auf den Weg zu schicken, und zu hoffen, dass die kurzen Wellen diese Wünsche auch an sein Ohr tragen.

Nun fragen Sie berechtigterweise sicher wer es ist. Es ist unser lieber Helmut Dieterle aus Isny im Allgäu, der heute Geburtstag hat, und dem wir sicher auch in Ihrem Namen alles Gute wünschen möchten.

Mangels eines genauen Datums haben wir in der letzten Woche schon dem lieben Dieter Leupold aus Leipzig gratuliert, aber er hat erst morgen Geburtstag. Morgen darf er sich dann in die Gruppe der 60er einreihen und wir wünschen ihm dafür einen besonders schönen Tag mit milderen Temperaturen.

Und hier noch die Mail von Bernd Seiser zu diesem Thema:

"Die Geburtstagsgrüße an Dieter Leupold waren über eine Woche zu früh. Am nächsten Sonntag den 26. Juni möchte ich wenn möglich natürlich auch gerne Gottfried Völlger in Kuppenheim, Günter Rawe in Tübingen sowie Helmut Dieterle in Isny zu ihren Geburtstagen in dieser Woche herzlich gratulieren und auch Dieter Leupold in Leipzig zum Geburtstag vom 27. Juni alles Gute wünschen.
Freundliche Grüße aus Ottenau, Bernd"

Liebe Hörerfreunde, wer von Ihnen auch gerne einmal Geburtstagsgrüße über die Kurzwelle, das Internet oder per Satellit ins Haus bekommen, oder Glückwünsche an andere Hobbykolleginnen oder -kollegen versenden möchte, der braucht uns nur sein Geburtsdatum bzw. das eines anderen zu schreiben. So einfach ist das.

Denken Sie bitte noch daran uns Ihre Meinung über das Verbleiben oder Nichtverbleiben des Musikstücks in der Hörerpostsendung zu schreiben.

Wir wünschen Ihnen eine gute und gesunde Woche und hoffen auf ein Wiederhören beim nächsten Mal!

Choda hafez – Gott schütze Sie!