wir und unsere Hörer- Teil 68
Hörerpostsendung am 03. Juli 2016 Bismillaher rahmaner rahim - Musikstück, Bergfest und Fußball-EM, Fastenmonat und eine liebe lange Mail, Hörerlob und interessante Informationen, diese Themen sind alle heute in der Hörerpostsendung mit von der Partie. Und was es sonst noch so aus der Szene zu wissen gibt, dass können Sie erfahren, wenn Sie am Empfangsgerät bleiben. Nach einer kurzen Musik geht es also los.
Apropos Musik, beim letzten Mal hatte ja unser lieber OM Bernd Seiser die Frage in den Raum gestellt, ob man denn nicht auf das Musikstück verzichten könne, um mehr Zeit für die Hörerpost zu haben. Leider haben sich bisher noch nicht viele Hörerfreunde zu dem Thema gemeldet.
Werner Schubert aus Grafing schrieb uns:
"Zur Empfehlung von Bernd Seiser, das Musikstück wegzulassen, habe ich folgende Meinung: Eigentlich gehört es schon traditionell dazu und sollte auch bleiben, Ausnahmen wären aber sinnvoll wenn es viel interessante Post gibt und die Sendezeit mal sehr kurz ist, was ja vereinzelt vorkommt."
Und auch Hörerfreund Volker Willschrey fühlte sich schnell zu einer Antwort verpflichtet:
"Liebe Freunde von IRIB,
bitte weiterhin Musik in der Hörerpostsendung bringen - in angemessenem Verhältnis, beides sollte nicht zu kurz kommen.
Danke und liebe Grüße Volker Willschrey"
Ob es wohl an der Europa-Fußballmeisterschaft lag, dass sich nicht mehr Leute auf diesen Aufruf gemeldet haben. Heute wird das bestimmt sehr interessante EM-Spiel zwischen Frankreich und der EM-Überraschung Island ausgetragen. Das will sicher auch niemand unserer Hörerfreunde verpassen.
Nach dem Rausschmiss des amtierenden Europameisters Spanien durch Italien und dem unfassbaren Sieg von Wales über Belgien ist das Spiel Frankreich-Island sicher ein weiterer Höhepunkt der EM. Leider war das Deutschland-Italien-Spiel bis zum Redaktionsschluss für die heutige Hörerpostsendung am Samstag noch nicht gespielt, sodass wir jetzt gar nichts dazu sagen können.
Aber die Hörerfrage von Bernd Seiser können wir beantworten, er schrieb nämlich:
"Für eine der Hörerpostsendungen habe ich noch eine Hörerfrage:Findet die Fussball Europameisterschaft auch bei den Fussballfans im Iran Beachtung?
Wegen der EM habe ich momentan etwas weniger Zeit für den PC oder die Korrespondenz. Gerade in unserer Gegend erinnert man sich oft noch daran, als das Team aus dem Iran in Bühl und Baden-Baden sein WM-Quartier bezogen hatte."
Ja, lieber Herr Seiser, alles was mit Fußball zu tun hat, und besonders solch große Tuniere, finden auch bei uns hier in Iran sehr große Beachtung und die meisten Spiele werden auf dem Sportkanal live übertragen und es werden Experten zur Kommentierung der Spiele eingeladen.
Herr Seiser erinnerte sich auch an die Fußball-WM 2006, bei der die iranische Fußball-Nationalmannschaft mit Mexico, Angola und Portugal in der Gruppe D vertreten war, leider aber keine Chance hatte ins Achtelfinale zu kommen.
"Es gibt ja nicht nur Fußball ..:" betitelte Werner Schubert seine letzte Mail und schrieb:
"Hallo nach Teheran,
ich gebe zu, derzeit höre ich kaum Kurzwelle, aber Vollzeit in der Firma und all die anderen Dinge, aus denen mein Leben so besteht, da bleibt wenig Zeit für das Hobby übrig während der Europameisterschaft. Aber trotzdem - gerade hat Deutschland 3 : 0 gegen die Slowakei gewonnen und damit das Viertelfinale erreicht, ich habe danach gleich mit etwas Verspätung die Hörerpostsendung aus Teheran eingeschaltet und noch einige Briefe mitbekommen.
Aber das nur mal ganz kurz für heute, denn gleich kommt das nächste Spiel. Läuft eigentlich derzeit auch in Asien ein Turnier oder eine Qualifikation mit iranischer Beteiligung? Muss ich mich mal kundig machen. Die nächste WM ist ja in Russland, sicher wollen die Iraner im Nachbarland mit von der Partie sein. Wie stehen die Chancen?
Liebe Grüße, natürlich auch wieder an Frau Zangeneh,
vom oberbayerischen Nagetierfreund Werner Schubert"
Lieber Herr Schubert, wie schon gesagt steht die Fußball-EM, auch ohne iranische Beteiligung hier hoch im Kurs und außerdem sind im Moment noch die Spiele des iranischen Volleyball-Nationalteamsim Rahmen der Volleyball-Weltliga aktuell. Gerade am Freitagabend hat Iran die serbische Mannschaft hier in Teheran mit 3:2 geschlagen. Gestern war das Spiel gegen Italien, dessen Ausgang wir vor Redaktionsschluss nicht kannten. Heute Abend spielt Iran gegen Argentinien.
Die Spiele der 27. Volleyball-Weltliga laufen in verschiedenen Ländern noch bis zum 17. Juli. Die Finalrunde wird vom 13.-17. Juli im polnischen Krakau ausgetragen
Die iranischen Volleyballspieler hatten bei der Weltmeisterschaft 2014 Platz sechs belegt und werden in Rio de Janeiro im August 2016 erstmals an Olympischen Spielen teilnehmen. Ob die iranische Fußball-Nationalmannschaft in Russland bei der WM dabei sein wird, ist zu hoffen.
Soviel zum Sport, kommen wir aber wieder zur Hörerpost. Ganz aktuell hat uns unser Hörerfreund Heinz-Günter Hessenbruch seine Juniberichte geschickt und demonstriert, dass er ganz unbeeinflusst von irgendwelchen Sportereignissen, unsere Sendungen regelmäßig weiter hört.
"Liebe Damen und Herren von IRIB.Nun haben wir schon (wieder) den 1. Juli. Bergfest sozusagen, das Jahr baut nun ab und bald steht 2017 ungeduldig vor der Türe.Der Empfang der Abendsendung ist auf beiden Frequenzen in Ordnung, da kann man nicht meckern - es ist eben die Kurzwelle. Vielleicht ist auch der Eine oder Andere etwas verwöhnt durch den erstklassigen Internet Empfang.Ihre Beiträge gefallen mir immer noch hervorragend, Sie machen Ihre Aufgabe sehr gut und präsentieren Ihr Heimatland immer so wie es ist - nämlich vielseitig und interessant...Ich wünsche Ihnen alles Gute,Heinz Günter Hessenbruch, Remscheid"
Das Jahr hat also seinen Höhepunkt erreicht und ist in die zweite Hälfte gegangen stellt Herr Hessenbruch fest. Aber der Fastenmonat Ramadan ist zu Ende, d.h. bei Ihnen in Deutschland ist morgen der letzte Fastentag. Die rund 17 Stunden langen Tage des Fastens sind dann vorbei. Die Zeit ist wie im Fluge vergangen und wir beglückwünschen alle Muslime zum bevorstehenden Fitr-Fest oder auch Zuckerfest, wie man in der Türkei sagt, und wünschen mit allen, die diesen Monat zum Fasten und Gottesdienst genutzt haben, dass Allah unser Fasten und unseren Gottesdienst annehmen möge.
Von einem unserer Muslime, nämlich Thorsten Mustafa Schackert haben wir auch seit längerer Zeit mal wieder eine Mail bekommen:
"Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen
Sehr geehrte Freunde im Iran,
Ihr Radio kann ich leider in Köthen/Anhalt nicht mehr hören und im Internet werden Sie auch manchmal gestört. Trotzdem kann man Sie anderswo hören und im Internet sehen."
Herr Schackert, der ja ein politisch sehr engagierter Mensch ist, hat uns dann in seiner Mail verschiedene Telefonnummern und Kontaktdaten von mehreren Personen mitgeteilt, die er für Interviews und Beiträge zu unseren Sendungen für interessant hält. Wir danken ihm für diese Hinweise, die wir weitergeben werden, ebenso wie für die zahlreichen Zeitungsartikel, die sein politisches Engagement ebenso dokumentieren.
Bei Herrn Herr Hessenbruch bedanken wir uns noch für seine Empfangsberichte und sein weiteres Lob für unsere Mannschaft.
Und da wir noch weitere lobende Worte aus den Hörerzuschriften herausgefischt haben, lesen wir Sie Ihnen allen jetzt noch im Telegrammstil vor:
"Machen Sie bitte so weiter mit Ihrem Programm
Mit freundlichem Gruß M.Brawanski"
"Komplimente zu Ihren Programmen, sehr gut, interessant und sachlich!
Herzliche Grüße aus Österreich, Heinz und Felicitas Haring"
"Danke, dass die deutsche Redaktion sich so umfassend mit meinen Fragen zu der klassischen iranischen Musik und den iranischen Goldmünzen befasst hat. Hoffentlich haben auch den anderen Hörerfreunde von IRIB Ihre aufschluss-reichen Antworten gefallen. So lernt man immer wieder etwas Interessantes und Neues, wenn man Ihren Sender hört.
Ihr Hörer Jörg-Clemens Hoffmann"
"Ich danke Ihnen für die guten deutschen Programme, die eine Bereicherung darstellen. Helmut Schafheitle"
"Werte Redaktion,
vielen Dank für die QSL-Post und vorallem für den großformatigen Wimpel! Somit zieren schon 9 unterschiedliche Wimpel unsere kleine Wohnung.
Übrigens, Ihr neuer Internetauftritt (Parstoday) ist voll gelungen.
Gruß aus dem fernen Wien von Brunhild & Gereon Fuhs"
Und wir danken für einen weiteren Empfangsbericht und die Ansichtskarten von Wien.
Und bleiben wir gleich in Wien und danken Herrn Paul Gager für zahlreiche weitere Empfangsberichte vom Juni und lesen vor, was er uns noch zu berichten hat:
"Werte Redaktion!Vielleicht von Interesse und noch unbekannt?:9 iranische Rettungshundeführer waren zur Ausbildung im Oberallgäu /Bayern zu Gast.Die Bergwacht und die 'Bayrische Rote Kreuz-Rettungshunde-staffel Oberallgäu' veranstalteten mit ihnen Übungen auf dem Nebelhorn und auf einem Felsbruch in Hinterstein. U.a mussten die Hundeführer dabei mit ihren Tieren Verschüttete in meter-hohem Geröll aufspüren.
Der Iran wird etwa alle zehn Jahre von einem schweren Erdbeben erschüttert.Und da noch etwas Platz ist, bitte erlauben Sie mir einen kurzen musikalischen Programmhinweis:Sonntag 3.JuliBayrischer Rundfunk Klassik Radio23.05 Uhr 'Musik der Welt'"Iranisch-mongolische Allianzen.Das Quartett Sedaa.Mit sonnigen Grüßen bei 32°C und Wünschen für eine gute Zeit."Ganz prima, so viele interessante Informationen lieber Herr Gager. Herzlichen Dank.
Nach dem Musiktipp von Herrn Gager jetzt unser Musikstück, da über dessen Schicksal ja noch nicht entschieden wurde. Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung.
In der Scanpost im Juni aus Berlin war auch wieder eine liebe lange Mail von Karl-Heinz Grüttner dabei, die wir Ihnen auf keinen Fall vorenthalten wollen und gemeinsam vorlesen:
"Ehrenhain 12.06.2016
Hallo liebes Team der deutschen Redaktion von IRIB,
ich möchte Ihnen hiermit ganz herzliche Grüße aus Ehrenhain in das Rundfunkstudio nach Teheran übermitteln!
Vielen herzlichen Dank für die netten Grüße inklusive eines stimmungsvollen Gedichtes, anlässlich meines Geburtstages in der Hörerpostsendung am 8. Mai 2016. Das war wahrlich eine gelungene Überraschung. Vielen Dank auch dafür, dass mein langer Brief bei Ihnen soviel Aufmerksamkeit fand.
Bedanken möchte ich mich natürlich auch für die schöne QSL-Karte, interessante Lektüre und die tollen Souvenirs. Es ist alles gut und unversehrt bei mir angekommen. Eine Postsendung aus Teheran ist immer eine Überraschung und ein klein wenig wie Weihnachten.
Beiliegend möchte ich Ihnen wieder 4 Empfangsberichte überreichen. Die Kurzwellenfrequenz 7235 kHz war immer nur sehr schlecht empfangbar und eine Verständigung fast unmöglich. Auf 9660 kHz ist ein brauchbares Signal vorhanden. Allerdings liegt auch hier der Empfang nur in einem qualitativ mittleren Bereich und der Ton ist relativ leise. Aber das ist ja auch kein Problem. Schließlich kann man IRIB auch auf eine durchaus bessere Art und Weise empfangen. Neben dem Internet auf der Webseite von ParsToday oder bei Radio 360, habe ich auch die Möglichkeit das deutsche Programm aus Iran via Satellit Hot Bird zu empfangen.
In meinem letzten Brief lobte ich noch IRIB, dass es in Teheran wohl keine Überlegungen für eine Reduzierung der Ausstrahlung der deutschsprachigen Sendungen geben wird. Man sollte es nicht glauben – schon eine Woche später wurde der Morgensendung die Kurzwelle abgedreht und noch ein paar Tage später war um 7.23 UTC nichts mehr zu hören. Ja, so ist das Leben! Nun könnte ich mich den allgemeinen Protesten anschließen, aber ich lasse es lieber sein.
Noch gibt es ja die Kurzwelle aus Teheran und damit sollte man zufrieden sein. Für Hörer die am Abend keine Zeit haben, ist ein Hören der täglichen Sendung via Podcast auch außerhalb der regulären Sendezeit kein Problem.
Hingegen vermute ich, dass es bei IRIB zukünftig im Bezug auf den Auslandsdienst auch weitere Umstrukturierungen geben wird. Die neue Webseite 'ParsToday' ist wohl ein entsprechender Schritt in diese Richtung. Die jüngere Generation lässt sich nunmal nur (oder fast nur) über das Internet erreichen. Und es ist im Iran genau so wie überall auf der Welt, die Zielgruppe, die es zu erreichen gilt, sind junge Menschen. Die gute alte Kurzwelle ist ein Auslaufmodell und eben weitestgegend aus der Mode gekommen. Schade....aber nicht zu ändern!
Weiter schreibt Herr Grüttner: Ach so....wie ist das nun eigentlich. Bleibt der Name 'IRIB' bestehen oder heißt es demnächst nur noch Radio 'ParsToday'? Jedenfalls muss man auf der Webseite von ParsToday schon lange blättern um die Bezeichnung IRIB überhaupt noch zu finden. Oder täusche ich mich da?Sehr gut hat mir wieder die Reihe 'Iranische Dörfer' gefallen! Ähnlich wie die Reihe 'Mit uns durch den Iran' ist es immer eine sehr anschauliche Dokumentation aus den unterschiedlichsten Regionen des Iran. Es werden historische Sehenswürdigkeiten, kulturelle Schätze, die wirtschaftlichen Begebenheiten und die dort lebenden Menschen vorgestellt. Ein wirklich interessanter geografischer Abriss aus den schönsten Ecken des Iran. Die von Ihnen zugesandte politisch-administrative Landkarte vom Iran ist beim Hören dieser Sendereihen eine stets willkommene Ergänzung, denn so kann ich gleich das Gehörte auf der Landkarte nachvollziehen. Auch wenn nicht jedes kleine Dorf eingetragen ist. Da sage ich nur – Geografieunterricht anschaulich gestaltet. Sehr schön!!!
Interessant sind auch immer wieder die Interviews mit Herrn Hörstel! Aber auch die Beiträge, aus aktuellem Anlass, über die Geschichte der Islamischen Revolution habe ich mit Interesse verfolgt.
Ich wünsche noch einen gesegneten Ramadan und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Karl-Heinz Grüttner"
Vielen, vielen Dank lieber Herr Grüttner, zu Ihrer Frage, ob der Name IRIB bestehen bleibt ist zu sagen, dass IRIB ja das Kürzel für die Radio- und Fernsehanstalt der Islamischen Republik Iran ist, und somit die "Dachorganisation" für verschiedene Radio- und Fernsehsender. Pars Today ist die Bezeichnung für den neuen modernen Internetauftritt der verschiedensprachigen Radiosender von IRIB.
Für das Lob von Herrn Grüttner für unsere Sendereihen bedanken wir uns und fügen seinen lobenden Worten noch einige andere diesbezügliche Hörerstimmen im Telegrammstil hinzu:"Guten Abend,
den Beitrag über die Mosaikarbeiten fand ich besonders hörenswert.
Besten Gruß Joachim Thiel, Wuppertal"
Ebenfalls von Herrn Thiel noch diese Worte:
"Gefallen hat mir aus dem heutigen Programm besonders der Bericht über das Metallhandwerk.Es ist schon verwunderlich, seit wann man mit Metall umgehen kann."
Aus Eisleben konnten wir folgendes Lob entgegennehmen:
"Hörenswert ist die Sendereihe "Iranische Dörfer und ihre Attraktionen und Wunder". Wenn ich dann Ihre Internetseite Pars Today aufsuche, dann gibt es manchmal noch ein Bild vom Dorf. Das finde ich große Klasse, obwohl es ruhig ein paar Bilder mehr sein könnten. Iran ist ein wirklich schönes und vielfältiges Land. Ich finde es großartig, welche Mühe die Bewohner des Landes aufwenden, die großartige Natur und die kulturellen und architektonischen Zeugen der Vergangenheit zu bewahren.
Mit besten Grüßen, Ihr Hörer Ralf Urbanczyk"
So nun genug des Lobes für heute. Die Kritik aus dem Hörerkreis lesen wir dann beim nächsten Mal vor.
Wir freuen uns, wenn wir Sie alle gesund und munter in einer Woche an gleicher Stelle und auf gleicher Welle wiedertreffen können.
Bis dahin Choda hafez – Gott schütze Sie!