Mrz 11, 2016 14:49 CET

Bismillaher rahmaner rahim- Wir begrüßen Sie liebe Hörerfreunde im Monat März zur ersten Hörerpostsendung und haben uns heute vorgenommen, zunächst die noch liegengebliebene Post, die hier in Teheran eingetroffen ist, weitgehend vorzulesen.


Hörerpostsendung am 06.03.2016


In der Teheran-Postmappe sind also noch einige Briefe drin, die im Dezember hier eingegangen sind, und bevor nun bald der Frühling beginnt, wollen wir doch nichts liegen lassen, was noch in der Hörerrunde vorgetragen werden sollte.


Besonders gefreut haben wir uns, dass wir nun nach vielen Jahren wieder etwas von den Marschalls aus Unterfranken hören konnten. Warum der lange kontaktlose Zeitraum entstanden ist, das erfahren wir nun von Gerhard Marschall, aber erst nach ein paar Takten Musik.




Seinem Brief hat Gerhard Marschall auch eine schöne bunte Karte beigelegt, auf der es heißt:


"Mit dieser etwas anderen/modernen Fotografie eines fränkischen Sonnenuntergangs, grüsse ich das gesamte Radio-Team von IRIB Deutscher DX-Dienst.


Viele Grüße und "Danke" und Allen eine gute Zeit! "


Nun aber zu dem Brief von Ende September letzten Jahres von Herrn Marschall aus Maroldsweisach, der bei uns im Dezember eingetroffen ist:


"Hallo Guten Morgen aus Unterfranken!


Als erstes muss ich mich entschuldigen, dass ich meinen Report über eine englischsprachige Sendung von IRIB an Sie als deutsche Senderabteilung schreibe.


Es ist nun rund 10 Jahre her, dass mein Sohn Andreas gerne als DX-er auch "IRIB/Deutscher Dienst" gehört hat. Doch wie heisst es im Deutschen: "Aus Kindern werden Leute"..., - Beruf, Umzug, Verlobung und, und, und. So wurde das Hobby zur Nebensache.


Doch, da ich selbst nun mit 58 Jahren im Vorruhestand die Zeit dazu gefunden habe, auch DX-er zu werden, will ich den Späteinstieg gerne mit "IRIB" beginnen. Vor allem, da ich nur freundliche, nette und grosszügige Menschen über das Hobby von Andreas, bei Ihrem Sender kennenlernen durfte!




Die Ausgabe Ihres Heiligen Buches "Koran" hat immer noch einen Ehrenplatz in meinem Bücherschrank (und meinem Herzen)!. Dieser war ein Wunsch von Andreas an Sie, für meinen 50. Geburtstag, der prompt erfüllt wurde, und mein Fernweh zu einer Reise in Ihr schönes Land nur verstärkte. Doch 2 mal Herzinfarkt, Gelenkerkranung und Migräne haben meine Reisepläne zunichte gemacht. Doch es gibt ja Kamera und Radio um die Welt zu erkunden. Da ich die Adresse von Ihnen aus dem Buch "Sender und Frequenzen 2003" habe, würden mich bitte neben einer QSL-Karte von Ihnen, auch Information und Sendeliste (Deutsches Programm) interessieren und mehr als gerne Lektüre zum Thema Koran und Islam, bzw. zu Land, Leuten und Ihrer Religion. Schon heute meinen aufrichtigen und tief empfundenen Dank dafür!


Besteht denn auch weiterhin noch die Möglichkeit über IRIB Deutsches Programm Berlin Zimmer 1305 ???! Schiffbauerdamm 40 in 10177 Berlin,  größere Briefe und Päckchen an Sie zu senden?! Auch für diese Info vielen Dank!


Ich freue mich schon sehr auf das nächste Hören von IRIB, vor allem die "sonoren Stimmen" der Rezitation des Heiligen Korans, die Musik und die Infos zu ihrem schönen Land, Geschichte, Kultur, Kunst und Religion.


Bis dahin: Möge jeder Sonnenaufgang Ihnen und Ihrem Land Glück, Zufriedenheit, Frieden und Lebensfreude verheissen!


Mit vielen Grüßen  Gerhard Marschall"




Die Zeit vergeht und es treten Veränderungen in unserem Leben ein und die Interessen verlagern sich, das ist ja eine ganz normale Sache. Aber wir finden es toll, dass Herr Marschall nach beinahe 10 Jahren, IRIB trotzdem nicht aus den Augen verloren, und wieder Kontakt zu uns aufgenommen hat. Wenn auch sein erster Empfangsbericht noch für unseren englisch-sprachigen Sender ausgestellt wurde, wollen wir in dem Fall trotzdem eine QSL-Karte ausstellen und hoffen, dass die nächsten Empfangsberichte dann über deutsch-sprachige IRIB-Sendungen erfolgen. Dem Wunsch von Herrn Marschall nach Informationen kommen wir gerne nach und auch einen aktuellen Sendeplan und die geänderte Berliner Adresse werden wir ihm zuschicken. Wir danken auch Andreas Marschall, dass er seinen Vater zu diesem Hobby und dem Kontakt zu IRIB gebracht hat. Alles Gute.


Wie bei den Marschalls gab es auch bei unserem Hörerfreund Dieter Buchholz einen Umzug, der liegt aber noch nicht so lange zurück, und die Empfangsberichte von Herrn Buchholz kommen regelmäßig weiter, vielen Dank. Obwohl die Buchholzens nur von Klein Oschersleben nach Oschersleben umgezogen sind, haben sie damit noch ein wenig Probleme. Hören Sie, was Herr Buchholz dazu zu berichten hat – aber auch dieser Brief liegt schon etwas länger zurück, kam aber auch erst im Dezember bei uns an:


 


"Hallo liebes Team der Deutschen Redaktion!


Heute komme ich nun endlich wieder einmal dazu Ihnen ein paar Zeilen zu schreiben.


Inzwischen haben wir uns in unserer neuen Wohnung in Oschersleben eingerichtet. So richtig angekommen sind wir aber noch nicht, denn unser Klein Oschersleben fehlt uns doch sehr. Selbst unser Kater Lucas fühlt sich noch nicht wohl. Wir fahren einmal in der Woche nach Klein Oschersleben, weil wir das Grundstück und Haus noch haben, da nehmen wir unseren Kater immer mit, damit er sich mal wieder richtig austoben kann.


Bedanken möchte ich mich noch für Ihre Post, das Buch und die QSL-Karte.


Viele Grüße Dieter Buchholz" 


 


Der nächste zurückliegende Brief kommt aus Kerpen:


"Liebe Freunde vom deutschen Programm!


Zunächst vielen herzlichen Dank für die Bestätigung meines letzten Empfangsberichtes mit Ihrer schönen QSL-Karte, sowie dem kleinen Büchlein. Ich habe mich sehr darüber gefreut! Momentan habe ich zwar nicht so viel Zeit für das Kurzwellenhobby, aber Ihre Sendungen höre ich weiterhin sehr gern.


Die Sendungen der Stimme der IR Iran in  deutscher Sprache versorgen mich mit allen wesentlichen Informationen über das Tagesgeschehen in Ihrem Land, und ich höre die Sendungen immer wieder sehr gern. Am meisten interessieren mich natürlich die Nachrichten, und aktuelle Berichte. Gern höre ich aber auch die gut produzierten Kulturbeiträge und aktuelle Reportagen. Die knappe Sendestunde vergeht so immer wie im Flug! Normalerweise höre ich Ihre Morgensendung, da der Abend meist für meine Familie reserviert ist. Manchmal höre ich mir die Sendung auch über Ihre Website an. Beigefügt habe ich auch wieder einen Empfangsbericht über die heutige Sendung.


Ich würde mich freuen, wenn dieser Bericht Ihre technische Abteilung über die gegenwärtigen Empfangsbedingungen informiert, und wenn Sie mir diesen mit Ihrer neuesten QSL-Karte bestätigen könnten.


Vielen Dank nochmal für die täglichen Sendungen in deutscher Sprache und für den guten Hörerservice!


Mit freundlichen Grüßen  Stefan Druschke"


Wir danken Stefan Druschke für einen weiteren Empfangsbericht und die Wertschätzung unserer Arbeit. Es ist schön für uns zu wissen, dass unsere Sendungen Interesse und Gefallen finden. Unser Dank geht an alle, die unsere Arbeit anerkennen und uns dies auch mit-teilen.


Im Posteingang Teheran unserer Postmappe sind auch noch Briefe, die im Januar eingetroffen sind, und noch nicht vorgelesen wurden.


Bevor wir damit beginnen, ist es erst einmal Zeit für eine längere Musikpause und unser Musikstück. Gute Unterhaltung.




Nun kommen wir zunächst zu dem Brief von unserem langjährigen Hörerfreund Heinz Przybylla aus Oberfrohna, von dem wir zuletzt im August 2014 gehört haben. Wenn jemand wie dieser Hörerfreund schon im 87. Lebensjahr ist, und trotz so mancher gesundheitlichen Einschränkung noch so am politischen Alltagsgeschehen interessiert ist, dann finden wir das mehr als bewundernswürdig. Hier ist nun sein Brief vom 18. Januar diesen Jahres:


"Sehr geehrte Damen und Herren,


als ich am Samstag in den Nachrichten hörte, war ich hoch-erfreut, dass die Sanktionen gegen den Iran aufgehoben sind. Es war für mich klar, nun ist der Iran wieder ein vollständiges Mitglied der Staaten. Das Ende der Sanktionen ist ein wahrlich historischer Moment.


Alle finden es gut, nur nicht der Herr Netanjahu aus Israel. Dabei müßte er doch ganz ruhig sein, denn keiner hat ihn wegen seiner Atombombe gerügt, aber er ist ja ein Freund der Amerikaner.


Vielen Dank für Ihre Grüße zum Jahresende an mich. Eine lange Zeit ließ ich nichts von mir hören, der Grund, seit Oktober 2014 habe ich gesundheitliche Probleme, welche mir das Schreiben schwer machten. Nur gut, dass ich eine Schreibmaschine habe, denn mit der Handschrift klappt es noch immer nicht. Probleme mit dem Hören gab es die ganze Zeit nicht. Deshalb einen Bericht von heute früh.


18. Januar 2016 über 15175 kHz und 17690 kHz. Beide Frequenzen mit SINPO 5, die 17690 etwas schwächer. Empfänger NRD 545, Antenne Windom.


Mit freundlichen Grüßen Heinz Przybylla"


Herr Przybylla stellte in seinem Empfangsbericht noch fest: "Martina Pohl und Michael Linder sind immer noch dabei."


Vielen Dank Herr Przybylla, wir freuen uns, dass Sie nach längerer Pause auch mal wieder dabei sind in der Hörerrunde und wünschen alles Gute für die Gesundheit, damit sich Ihr Name und Ihre wertvollen Ansichten bald wieder in unserem Hörerpostprogramm finden.


Ob Sie nun mit der Schreibmaschine tippen oder mit der Hand schreiben, ist für uns nicht so wichtig, die Hauptsache ist, dass Sie dabei sind. Danke!




Eine ähnlich lange Pause hat Herr Günter Schmidt in Nürnberg gemacht, und sich dann auch am 18. Januar Januar die Zeit für ein paar Zeilen an uns genommen:


"Sehr geehrte Damen und Herren,


nach längerer Zeit darf ich Ihnen wieder einen Empfangsbericht übersenden. Ich habe Ihre Station am 17.1.2016 um 8.05 UTC auf Kurzwelle im 16 m-Band, Frequenz 17890 KHz in deutscher Sprache, mit SINPO 3 empfangen. Dies ist mein Empfangs-bericht Nr. 25 und von Ihnen erhielt ich 14 QSL-Karten.


Obwohl ich weiß, dass Sie eine Vielzahl von Briefen zu beantworten haben, möchte ich den Kontakt mit den Sendern, die ich öfters höre, nicht verlieren. Daher würde ich mich über die Zusendung einer QSL-Karte, sowie eines neuen Programmes Ihrer Sendungen sehr freuen. Für die freundlichen Bemühungen danke ich im Voraus bereits vielmals.


Mit herzlichen Grüßen von Nürnberg an Ihre Station. Günter Schmidt"


Lieber Herr Schmidt, wir danken Ihnen für einen neuen Empfangsbericht und hoffen unsere QSL-Karte und der gewünschte Sendeplan werden bald bei Ihnen ankommen.


Einen weiteren Empfangsbericht vom Dezember hat uns Hans-Peter Themann aus Helsa im Januar nach Teheran geschickt. Dazu schrieb er:


"Sehr geehrte Damen und Herren,


die QSL-Karte für meinen Empfangsbericht vom 13.09.2015 (11. Bericht) sowie das Buch "Wunder der Schöpfung" (sehr wissenswert), die schöne Postkarte und der Frequenzplan kamen mit einem großen Briefumschlag am 15.12.2015 bei mir an. Herzlichen Dank für alles.
Der Empfang der Sendung vom 03.12.2015 war leider etwas verzerrt und durch geringe Schwankungen begleitet. Die Erklärung der Zeitrechnung im Iran in der Hörerpostsendung war für mich aufschlussreich.


Die Situation in der Region um Iran ist momentan sehr schwierig. Nach meiner Auffassung hat der iranische Staat aber durch seine Stabilität eine hohe Verantwortung für den Frieden.


Ihnen allen wünsche ich für das neue Jahr alles erdenklich Gute und uns als Hörer, dass weiterhin so unterhaltsame Programme gesendet werden und auch in deutsch und auf der analogen Kurzwelle.


Einen freundlichen Gruß aus Helsa, Hans-Peter Themann


Über eine Empfangsbestätigung freue ich mich sehr. Vielen Dank."




Unser Dank für die Anerkennung unserer Arbeit geht auch an Herrn Themann, wir freuen uns darüber.


Am 5. November hat sich Michael Brawanski wieder die Zeit genommen, uns mehrere säuberlich getippte und ausführliche Empfangsberichte, jeweils einen vom Juli, August, September und Oktober 2015, zu schicken. Warum seine Post immer so lange benötigt, bis sie auf dem Schreibtisch in der Redaktion ankommt, konnten wir noch nicht feststellen. Vielen Dank auch für einen weiteren Internationalen Postwertschein und die schöne Ansichtskarte von Annaberg-Buchholz, lieber Herr Brawanski.


Ebenso hat der Brief von Herrn Bernhard de Bache aus Geilenkirchen 2 Monate bis zu uns gebraucht:


"Sehr geehrte Redaktion, heute am Sonntag den 22. November 2015 konnte ich das erste Mal seit der Zeitumstellung Ihre Hörersendung auf der neuen Frequenz im 49 Meterband endlich wieder hören. Da bin ich sehr froh. Der Empfang war gut.


Viele Grüße sendet Ihr Hörer Bernhard de Bache".


Schade Herr De Bache, dass Sie uns erst einen Monat nach der Frequenzumstellung gefunden haben. Wir hoffen, dass Sie in der Zwischenzeit dann noch mehr Glück mit dem Empfang hatten und wir bald wieder von Ihnen hören.


Für heute ist unsere Frühlingsaktion "ältere Hörerzuschriften nach Teheran" nun beendet liebe Hörerfreunde. Lassen Sie sich überraschen, aus welcher Rubrik wir dann beim nächsten Mal die Post vorlesen, denn wir haben ja noch die Rubriken "Posteingang Berlin" und "Hörermails".


Bevor hier bei uns das Neue Jahr Einzug hält, gibt es noch eine Menge zu tun. Wir hoffen auf jeden Fall, dass Sie auch beim nächsten Mal wieder dabei sind und der Frühlingswind Sie nicht aus den Stuben weht, wenn bei IRIB die Hörerpostsendung auf dem Programm steht.


Bis bald also und Khoda hafez – Gott schütze Sie.