May 04, 2016 09:19 CET

Hörerpostsendung am 20.03.2016 Bismillaher rahmaner rahim Nun ist auch bei uns in Iran das letzte Kalenderblatt gefallen liebe Hörerfreunde, und heute durften wir einen neuen Kalender öffnen und ein neues Jahr beginnen. Heute – Sonntagmorgen - um 8.00 Uhr und 12 Sekunden Ortszeit war es soweit mit dem Übergang ins Neue Jahr und nun schreiben wir 1395.

Die genaue Zeitangabe auf Minuten und Sekunden ist darauf begründet, dass das Neue Jahr in Iran mit dem Eintritt der Sonne in den Frühlingspunkt des Himmelsäquators erfolgt. Es ist der Tag der Frühlings-Tagundnachtgleiche.

Wir empfinden es als ein Privileg, das neue Jahr mit dem Erwachen der Natur zu beginnen, nämlich dann, wenn die zunehmend wärmer werdenden Sonnenstrahlen das Leben in der Natur erwecken und sich das Leben in der Pflanzen- und Tierwelt regt und mit vielerlei Farben und Geräuschen das Menschenherz erfreut.

Der Beginn eines neuen Jahres zeigt uns aber auch, wie schnell das alte Jahr vergangen ist.

"Die Zeit, sie rast und rast und rast...und wir rasen mit" schrieb einer unserer Hörerfreunde, wie recht er hat. Hier ist seine gesamte Mail vom 1. März, die seine Februarberichte begleitete:

 

"Werte Freunde in Teheran,

heute beginnt schon der dritte Monat des Jahres, wo bleibt die Zeit, sie rast und rast und rast...und wir rasen mit.

Danke für die schönen Sendungen in Ihrem Programm, besonders gut gefallen mir immer noch die Beiträge über Land und Leute, über Sitten, Gebräuche und Gewohnheiten im Iran.

Alles wird von Ihnen interessant und spannend vorgetragen.

Zudem hat sich auch der Empfang auf den Kurzwellen-frequenzen deutlich verbessert.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und weiterhin viel Freude bei Ihrer wichtigen Arbeit.

Mit Gruß aus Remscheid, Ihr Stammhörer, Heinz Günter Hessenbruch"

Danke Herr Hessenbruch wir freuen uns über Ihre Anerkennung für unsere Arbeit. Ein schöner Beginn für unsere Hörerpostsendung am ersten Tag im neuen iranischen Jahr. Wir hoffen auch im neuen Jahr unsere Arbeit zur Zufriedenheit unserer Hörerfreunde verrichten zu können.

Herrn Hessenbruch gefallen, wie er schreibt, besonders die Sendungen über Sitten und Gebräuche, Land und Leute. Jetzt zum Neujahrsbeginn haben wir ja sozusagen eine Blüte der iranischen Traditionen, die mit diesem Fest verbunden sind und die auch nach Jahrtausenden ihrer Existenz noch nichts an Kraft und Vielfalt verloren haben. In unseren Sendungen zum Neuen Jahr hören Sie dazu auch noch mehr.

Nach etwas Musik lesen wir weitere Zeilen von unseren Hörerfreunden vor, die das Interesse an Iran und seinen Traditionen und Sehenswürdigkeiten zum Ausdruck bringen.

Zunächst nun die Zeilen von Volker Willschrey:

"Besonders gut finde ich die Sendungen „Iranische Dörfer, ihre Attraktionen und Wunder“ und „Mit uns durch den Iran“, mit deren Hilfe ich immer wieder neue Erkenntnisse über ihr an Kulturschätzen so reiches Land gewinnen kann. Vielen Dank für die gelungene Programmgestaltung. Und natürlich freue ich mich auch über jede Hörerpostsendung."

 

Die Kuhns in Hamburg machten folgende Bemerkung:

"Der Bericht über die Provinz Chuzestan hat viel Freude gemacht und verdient unsere ganze Aufmerksamkeit. Insbesondere die geschichtlichen Hintergründe."

Ein neuer Hörer aus Stadtilm kommentierte unsere Sendungen in seinem Brief vom 19.02., den er mit seinen Empfangsberichten in unser Berliner Büro geschickt hat, ebenfalls positiv:

"Sehr geehrte Damen und Herren

Seit Kurzem widme ich mich wieder meinem fast vergessenen Hobby dem BC-DX. Einen neuen Empfänger TYP NRD 525 G von der Firma JRC habe ich mir zugelegt. Er empfängt lückenlos den Frequenzbereich ab 10 kHz bis 34 MHZ und ist für sämtliche Betriebsarten ausgelegt und lässt sich leicht bedienen. Als Antenne verwende ich vorwiegend eine 25 m Langdrahtantenne. Beim Testen des Empfängers habe ich nun Ihren Sender entdeckt.

Ich finde Ihre Sendungen sehr interessant und lehrreich. Fürs erste Mal Hören fand ich den Beitrag "Islam richtig kennenlernen" besonders gut – es ist doch für mich eine "fremde" Religion. Auch hat mir der sehr anspruchsvolle Beitrag – Mit uns durch den Iran - gefallen. Lernt man doch so Land und Leute besser kennen. Auch weiterhin werde ich die Sendungen interessiert verfolgen.

Hoffentlich können Sie mit meinen Empfangsberichten für Ihre Arbeit etwas anfangen. Über eine Empfangsbestätigung (QSL) würde ich mich sehr freuen.

Es verbleibt bis zum nächsten Mal mit den besten Grüssen und Wünschen Frank Koch"

Wir danken Herrn Koch für seine Zuschrift und hoffen auch weiterhin auf seine Empfangsberichte und Beurteilung unserer Arbeit.

Unser Hörerfreund Johannes Wenzel fügte noch einen anderen Grund hinzu, warum er IRIB hört. In seinem Brief von Anfang März nach Berlin schreibt er:

"Die Sendungen aus Teheran sind für mich immer sehr wichtig, um Nachrichten aus 1. Hand zu hören."

Herr Wenzel hat uns nach Berlin geschrieben, weil er auf seine beiden Mails von November und Dezember nichts von uns hörte. Leider mussten wir ihm mitteilen, dass keine Mails von ihm angekommen sind. Das Mailproblem scheint aber nun behoben zu sein, denn auf unsere Mail kamen auch wieder Mails von Herrn Wenzel gut bei uns an.

In seiner Post nach Berlin war auch noch ein Dokument seiner langjährigen Hörerschaft dabei:

"Nun habe ich eine ganz alte QSL vom 27.6.1988 gefunden. Eine Kopie lege ich bei."

Auf dieser 28-jährigen QSL-Karte mit einer Aufnahme vom Hotel in Ramsar am Kaspischen Meer stand:

Lieber Hörer Johannes Wenzel

Wir danken Ihnen für Ihren Brief/RR vom 27.6.88/18:00 bis 18:45 Uhr UTC auf unserer Übertragung 9022 Khz/31 Meterband.

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören und hoffen, daß Sie weiterhin die SIRI verfolgen werden.

Mit freundlichen Grüßen"

Ein interessantes Dokument Herr Wenzel, vielen Dank. Leider können wir es nun nicht mehr auf unserer Internetseite ausstellen.

Wir hoffen, dass wir unsere Rubriken "Aus der Hörerpost" und "Historische QSL-Karten" auch irgendwann in naher Zukunft auf der neuen Internetseite 'Parstoday' aktivieren können.

IRIB hieß der alten QSL-Karte zufolge damals wohl SIRI – Stimme der Islamischen Republik Iran.

Wir würden uns freuen, wenn dieses Jahr die QSL-Karten von uns bei Herrn Wenzel ankommen, denn er würde sich sehr über Post aus Teheran freuen, so schrieb er.

Hier eine weitere Stimme zu unserem Sender. In der Mail unserer Hörerin Sylvia Schober aus Schwalmtal hieß es:

"Was ich besonders schätze, sind viele Ihrer tiefergehenden Artikel zu allen möglichen Themen. Etwas was man bei uns leider immer weniger findet. Auch dafür schätze ich Ihre Arbeit sehr.

Nicht zuletzt trägt es zum besseren Kennenlernen anderer Kulturen bei ung gerade das ist heute sehr wichtig.

Ich fände es auch schön, wenn mehr Damen zu Ihnen auf die Webseite finden würden. Ich denke, da sich doch immer mehr Menschen alternativ informieren, wird das auch immer mehr der Fall sein.

Auf unsere Frage, ob sie die Hörerpostsendung kennt schrieb sie:

"Ja, ich kenne Ihre Hörerpostsendung und höre diese gerne. Es ist interessant zu hören, was andere Menschen bewegt, die Ihre Seite besuchen. Und es ist wunderbar, dass Austausch stattfindet.

Übrigends höre ich Ihre Sendungen übers Internet in guter Qualität."

Frau Schober fügte außerdem hinzu:

"Was ich ausserdem sehr mag, sind Ihre Musikeinlagen in der Radiosendung. Diese sind ausgesprochen schön und wie mir scheint mit Liebe ausgewählt."

Wir geben Frau Schober recht und bedanken uns an dieser Stelle gleich bei unserem Aufnahmeleiter Herrn Mahbod, der sich gut auskennt bei der Musik und für deren liebevolle Auswahl bekannt ist. Zum Abschluß des alten und Beginn des neuen Jahres ist dieses Lob und unser aller Dank an Herrn Mahbod auch genau an der richtigen Stelle.

Bevor wir nun unser Musikstück spielen, haben wir noch eine Hörerbemerkung und eine Frage zur iranischen Musik.

Unser Hörerfreund Jörg C. Hoffmann schrieb vor einiger Zeit:

"Gerne höre ich die schönen iranischen Musikstücke, die sehr kunst- und stimmungsvoll sind. Diesbezüglich würde mich interessieren, wie im Iran das Seiteninstrument heißt, dass der türkischen Saz (Langhalslaute) sehr ähnlich ist.? Diese Musik gefällt mir besonders gut."

Lieber Herr Hoffmann, schön wäre es, wenn Sie heute am Empfänger sitzen, denn heute wollen wir unser Musikstück auf Ihren Wunsch ausrichten. Vorher aber noch kurz die Information, dass dieses Instrument, von dem Sie sprechen, ein Musikinstrument eines größeren Kulturraumes ist, dass sowohl in der Türkei, in Iran, in Afghanistan und in Armenien und Aserbaidschan verbreitet ist. Das Wort Saz ist wohl persischen Ursprungs und bedeutet allgemein "Musikinstrument", und umfasst sowohl Saiten- als auch Streich-, Schlag- und Blasinstrumente. Aber im engeren Sinn werden nur Saiteninstrumente, insbesondere die Langhalslaute (Baglama) als Saz bezeichnet.

Dieses Instrument wird sowohl alleine, zur Begleitung von Gesang, oder auch in der Gruppe mit anderen Instrumenten gespielt. In Iran gibt es ein Sprichwort, dass heißt "Baa har saz miraghse", was auf Deutsch soviel bedeutet wie: "Nach jeder Pfeife tanzen".

Nun unser Musikstück.

Diese Musik passt sehr gut zum Frühling und zu unserem Jahresbeginn, wir danken Hörerfreund Hoffmann für die Anregung dazu.

Jetzt machen wir noch weiter mit Zuschriften, die sich um Kultur, Land und Leute drehen.

Auf einer unserer QSL-Karten ist ein größeres, langgestrecktes steinernes Bauwerk zu sehen und unsere Hörerfreunde Hessenbruch und Przystupa wunderten sich, was es wohl sein möge. Herr Hessenbruch schrieb:

"Ebenso habe ich mich über die schöne QSL-Karte gefreut, sie erinnert mich an die chinesische Mauer, sicher ist es teuer und zeitaufwendig dieses Bauwerk zu erhalten"

Und Herr Przystupa:

"Recht herzlichen Dank für Eure Post. Der Wimpel ist eine Bereicherung in meiner Sammlung. Leider ist auf der QSL- Karte nicht zu erfahren, wie die Mauer heißt, und wo sie sich befindet."

Ihnen beiden und allen anderen hier nun eine kurze Erklärung dazu:

Das Bauwerk auf unserer QSL-Karte ist die Festung Rudkhan. Es ist die Ruine einer alten Burg aus Stein und Fels, die südwestlich der Stadt Fuman in der Provinz Gilan im Nordiran liegt. Es handelt sich um eine militärische Festung, die während der 150-jährigen Seldschuken-Herrschaft im 12. Jahrhundert n.Chr. errichtet wurde.

Andere nehmen an, dass ein zuvor von den Sassaniden errichteter Bau dort bestand und dieser später von den Seldschuken umgebaut wurde. Die Burg steht auf zwei Erhebungen eines Bergrückens in ca. 700 m Höhe, von dem auch das Baumaterial stammt. Das Gesamtareal der Burg hat einen Umfang von etwa 7 Fußballspielfeldern. Die Verteidigungsmauern sind bis zu 1500 m lang, und darin sind 42 Türme eingebaut, die noch intakt sind.

Die Sehenswürdigkeiten und historischen Bauwerke in Iran locken viele Touristen an, und nach dem Wegfall der Sanktionen ist das noch deutlicher zu spüren. Auch in unserer Hörerschaft wird immer wieder das Interesse an einer Iranreise bekundet. Wie z.B. von Dietmar Wolf:

"Liebe deutsche Redaktion,

habe mich heute sehr gefreut. In meinem Briefkasten war ein schöner großer Umschlag aus Ihrem Hause. Die QSL-Karte mit der Chaharbagh-Schule ist wirklich wunderschön, wie eigentlich alle QSL - aus Ihrem Hause. Dann war da noch eine Straßen- karte vom Iran dabei. Tolle Sache, jetzt müßte ich nur noch mal vorbei kommen.

Da hätte ich dann auch gleich eine Frage. Ist es einem Ausländer überhaupt erlaubt mit z.B. einem deutschen Führerschein im Iran Auto zu fahren?

Ich könnte es mir durchaus vorstellen einmal den Iran zu besuchen. Sicherlich gibt es aber genügend Sehens-würdigkeiten in Teheran, so dass man gar kein Auto braucht oder?

Beste Grüße aus Hammelburg."

 

Lieber Herr Wolf, also wir würden uns freuen wenn Sie unser Land einmal besuchen wollen und natürlich auch, wenn wir Sie oder auch andere Hörerfreunde einmal hier begrüßen könnten. Die beste Reisezeit ist übrigens jetzt, wenn hier bei uns das neue Jahr beginnt.

Herr Wolf fragte auch, ob ein Besuch in unsrer Redaktion dann möglich wäre. Die Frage können wir durchaus mit Ja beantworten, es ist nur eine Frage der Organisation.

Wenn hier die zweiwöchigen Neujahrsferien sind, ist es dann allerdings weniger günstig, weil es da nur eine Ferienbesetzung mit wenigen Kolleginnen oder Kollegen gibt.

Mit einem deutschen Führerschein können Sie aber leider nicht in Iran fahren, aber einen Internationalen Führerschein zu bekommen, ist kein großes Problem.

In Teheran selbst gibt es auch genügend öffentliche Verkehrsmittel, sodaß ein eigenes Fahrzeug nicht notwendig wäre. Aber die bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind leider nicht in Teheran sondern im Land verteilt. Das Beste wäre vielleicht, dass man sich zunächst einmal einer Reisegruppe anschließt, bei der dann auch das Transportproblem geklärt wäre. Aber es gibt auch sehr viele Einzel- und Individualreisende, die hier durchkommen und mit Motorrädern, Fahrrädern oder Privatfahrzeugen unterwegs sind.

Da wir schon beim Stichwort Fahrzeug und Iran sind, wollen wir heute endlich auch mal die Frage von Heinz-Günter Hessenbruch nach dem Aufbau des Auto-kennzeichens in Iran beantworten.

Im Jahr 2003 begann die Ausrichtung der iranischen Autokennzeichen nach europäischem Standard.

Die Autoschilder haben also die gleiche Form und Größe wie auch bei Ihnen liebe Hörerfreunde. Das iranische Autokennzeichen ist in drei Felder unterteilt. Links ist der schmale blaue Streifen mit der iranischen Flagge oben und darunter stehen die lateinischen Buchstaben I.R. Iran. Das bedeutet Islamische Republik Iran. Im größten Feld in der Mitte stehen links zwei Zahlen, darauf folgt ein Buchstabe und danach kommen nochmal 3 Zahlen, alles in Farsi. Im abgeteilten Teil rechts steht oben in Farsi 'Iran' und darunter eine zweistellige Ziffer, die den Zulassungsbezirk/die Stadt kennzeichnet.

Sonderkennzeichen gibt es für Taxis, Behörden-fahrzeuge, Behindertenfahrzeuge, landwirtschaftliche Fahrzeuge, die Polizei und historische Fahrzeuge. Die allgemeinen Kennzeichen haben einen weißen Grund mit schwarzer Schrift, die Taxi-Schilder sind gelb mit schwarzer Schrift. Die Polizei hat grüne Schilder mit weißer Schrift.

Schon vor der Aufhebung der Sanktionen und dem erwarteten Anstieg von ausländischen Touristen, hat Iran im Herbst den Bau weiterer internationaler Flughäfen angekündigt. Im Oktober hatten wir die Nachricht :

Iran plant den Bau von sieben internationalen Flughäfen bis 2025

Außerdem soll mit dem Ausbau des Flug- und Schienennetzes der zum größten Teil über die Straße erfolgende Transport- verkehr zu einem größeren Teil in die Luft und auf die Schiene verlegt werden. Gegenwärtig werden 92 Prozent der iranischen Inlandstransporte über die Straßen abgewickelt. Diesen Anteil will die Regierung auf 78 Prozent reduzieren.

Seit zwei Jahren wird der Start für die neue iranische Airline Tehran Air vorbereitet, die in diesem Monat an den Start gehen soll.

Unser Hörerfreund Dieter Leupold kennt Iran bisher wohl nur aus der Luft. Er schickte uns neulich ein Foto aus dem Flieger, dass die Lokalisierung des Flugzeuges auf der Flugstrecke über Iran zeigt, als er im September von Berlin nach Abu Dhabi flog.

Vielleicht sitzt Herr Leupold in naher Zukunft auch mal in einem Flieger, der in Iran landet. Dass er sich für Iran interessiert, hat auch er ja schon öfter bekundet, wie auch Ende Februar wieder:

"Dieser Tage habe ich einen Reisebericht auf 3-sat über die Vulkanberge in Iran angeschaut.

War ein interessanter Reisebericht über die 5000-er im Norden des Landes."

 

Die Aufhebung der internationalen anti-iranischen Sanktionen ist auch immer wieder Thema in den Hörerzuschriften:

"Gott sei Dank wurden die Sanktionen gegen Iran aufgehoben, und man kann es richtig spüren, dass sich das positiv auf Ihr Land und die Wirtschaftsbeziehungen auswirkt. Wieder mal ein Beispiel dafür, dass man miteinander reden muss, statt Konflikte zu schaffen und zu verstärken. Wäre schön, wenn das auch in und mit anderen Ländern der Fall wäre. Möge dieses Ereignis der Anfang einer fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen Iran und Deutschland sein, und auch zur Stabilität in der Welt beitragen. Es sind so viele schlechte Nachrichten in den letzten Monaten, so dass dieser Funken Hoffnung wirklich ein Geschenk ist und hoffentlich nicht noch weitere positive Ereignisse folgen.

Herzliche Grüße Volker Willschrey"

 

Michael Lindner brachte seine Freude so zum Ausdruck:

"Total happy bin ich über die Beilegung des Atomstreits und die Aufhebung des Embargos gegen den Iran. Das werden die Iraner deutlich positiv zu spüren bekommen. Der Handel mit dem Iran wird sich schlagartig entwickeln. Viele Thüringer Firmen standen schon lange in den Startlöchern, um in den Iran zu investieren. Bleibt also nur zu hoffen, dass diese Chancen friedlich und ehrlich genutzt werden, im Interesse einer besseren Welt."

 

Und Michael Mansur Klemke schrieb in seiner Mail vom 6. Februar:

"Meinen Glückwunsch, für das politische Wirken und Können der iranischen Regierung, einen Vertrag zu unterzeichnen, der dem Iran die Möglichkeit gibt, die Bühne der Weltpolitik zu betreten."

 

Unser Hörerfreund Paul Gager in Wien liest immer aufmerksam die Zeitungen und hat uns schon im Dezember Artikel aus der österreichischen Presse über die Auswirkungen der seinerzeit gemutmaßten Sanktionsaufhebung zugeschickt. Einer davon beschäftigt sich mit den Aktivitäten der österreichischen Fluggesellschaft AUA und er trägt den Titel:'Iran als neuer AUA-Schwerpunkt'.

Sehr interessant fanden wir auch einen weiteren Artikel aus der Kronen-Zeitung vom 12. September, deshalb möchten wir ihn gerne vorlesen:

'Gastro-Multi steigt im Iran ein' - Josef Donhauser startet mit Küche und Catering für größte private Bahn Irans.

In dem Artikel heißt es:

Diese Woche erst war eine österreichische Delegation im Iran, um vom Ende der internationalen Sanktionen gegen das Öl-Land mit Aufträgen zu profitieren. Josef Donhauser war schneller und hat seinen Auftrag bereits auf Schiene. Ab Oktober beliefert seine "Don"-Gruppe den größten privaten Eisenbahnbetreiber des Iran, Mohammad Khalafi, mit täglich etwa 8000 Essen. Die gemeinsam mit Khalafis 'Arzesh Afarinan Fadak Company' gerade um drei Millionen Euro beim Teheraner Hauptbahnhof errichtete Hochleistungsküche samt Bäckerei und Lebensmittellabor ist im Endausbau auf 40.000 Mahlzeiten ausgelegt. Der Umsatz soll dann von anfangs 7 auf bis zu 80 Millionen Euro hochfahren.

Donhauser: "Der Vertrag ist nicht exklusiv, gedacht ist, auch andere der acht Privatbahnen im Land zu beliefern." Der Markt ist mit 29 Millionen Passagieren groß, und alle iranischen Bahnbetreiber (nur das Schienennetz gehört dem Staat) wollen modernisieren.

Khalafi (35 Jahre), der neben Immobilien usw.auch 2000 Güterwagen besitzt, kaufte zuletzt dafür 200 Zugsgarnituren in Deutschland. Angebahnt wurde der Deal schon vor einem Jahr in Wien. "Der Business Case hat mir gefallen, ich habe eben vertraut, dass die Sanktionen bald aufhören."

Im Cateringgeschäft ist der Niederösterreicher Donhauser allerdings ein alter Hase. Bis 2012 sorgte er mit seiner Firma 3-Express für die Verpflegung der Passagiere der Österreichischen Bundesbahn, ÖBB und führt auch jetzt noch die österreichweit acht ÖBB-Lounges sowie die Mitarbeiterkantine am Hauptbahnhof.

Aktuell kommt die Don-Gruppe mit 240 Mitarbeitern auf 15 Millionen Euro Umsatz, "aber das wird mit dem Iran jetzt ganz stark wachsen."

 

Wenn wir uns das nächste Mal treffen, haben wir die neuen Frequenzen, deshalb wollen wir uns heute noch die Zeit nehmen, allen denen, die sich in letzter Zeit wieder die Mühe gemacht haben Empfangsberichte zu erstellen, unseren Dank auszusprechen. Dazu gehören:

Martina Pohl, Alfred Albrecht, Volker Willschrey, Bernd Seiser, Walter Franz, Dieter Buchholz, Dieter Leupold, Dieter Feltes, Hans-Josef Pütz, Werner Schubert, Paul Gager, Eric Oeffinger, Günter Jacob, Joachim Thiel, Jürgen Moesel, Christoph Jestel, Antonio Mateo, Thomas Marschner und andere.

Wir freuen uns schon auf die nächste Frühlingssendung und wünschen alles Gute bis dahin.

Choda hafez- Gott schütze Sie!