wir und unsere Hörer- Teil 57
Hörerpostsendung am 17. April 2016 Bismillaher rahmaner rahim Wir sind eine Familie liebe Hörerfreunde, diese Erkenntnis macht uns glücklich und wir freuen uns, dass auch Sie diese Feststellung schon gemacht haben.
Und wie im richtigen Leben einer Familie gibt es auch in unserer Hörer-Sender-Familie Höhen und Tiefen, Probleme und Lösungen, Fragen und Antworten, Lob und Tadel, Freude und Trauer und vieles andere mehr. Und die Hörerpostsendungen spiegeln alle diese Facetten wieder und tragen dazu bei, dass unsere Hörer-Sender-Familie den Kontakt nicht verliert und sich nicht auseinanderlebt.
In den beiden letzten Wochen drehte sich die Sendung weitgehend um die neue Situation mit den ausgefallenen Morgenfrequenzen. Dieses Problem wollen wir heute aber weitgehend ausklammern, denn wir können bisher keine Lösung dafür anbieten oder eine endgültige Mitteilung diesbezüglich weiterleiten.
Heute wollen wir der erfreulichen Post den Vorrang geben und da fangen wir gleich mit einem sehr netten Brief an, der zu unseren Kollegen nach Berlin geschickt wurde und voll des Lobes ist. Wir bedanken uns dafür ganz besonders herzlich beim Absender des Schreibens, welches er mit viel Mühe am 14. März per Hand verfasst hat:
"Die besten Grüße an das verehrte IRIB-Team in Teheran zum Neuen Jahr sendet Euch Euer seit 6 Jahren, an circa 340 Tagen im Jahr treuer Hörer Erhard Trochimecz aus Bad Arolsen.
Ja, Ihr seid schon wirklich gut! Eure Hörerpostsendung dürfte das von der Moderation wohl Beste sein, was auf der KW momentan zu hören ist! Perfekte Grammatik und Worte passgenau eingesetzt. Wirklich schade, und eigentlich nur schwer zu entschuldigen ist, dasss man die Sendezeit dafür gekürzt hat. Nach anfänglicher Umgewöhnungsphase dürften die meisten Stammhörer wohl auch zu der Erkenntnis gekommen sein, dass die Hörerpostsendung durch die neuen Moderaroten nochmal dazu gewonnen hat!
Auch gefällt mir Euer Gesamtprogramm in den letzten 3 Jahren nochmal besser wie das ohnehin schon recht gute Programm vorher. Herzlichen Glückwunsch dazu. Man freut sich immer auf die Hörerpostsendung sonntags, aber auch auf die Nachrichten, das Tagesthema, die Interviews, den Beitrag in der 2. Sendehälfte und Eure religiösen Programme, die sehr schön gemacht sind und die man sich auch öfters gern anhört!
Schon häufiger bekam ich durch Euch wichtige Informationen geliefert, die man in den hiesigen (gleichgeschalteten) Medien, wenn überhaupt, erst verspätet, bzw. manchmal "stark vernebelt", wahrnehmen konnte! Auch vielen Dank dafür.
Eure Musikstücke in der Hörerpostsendung bzw. im Vor- und Nachspann und zwischen den Beiträgen sind sehr gelungen. Man hört halt immer wieder gerne zu. Die Zeit verstreicht wie im Flug und man ist ganz traurig, dass die Sendezeit schon wieder vorüber ist!
Der Vormittagsempfang im Winterhalbjahrwar meist gut, sehr gut. Die Abendsendung, Gott sei Dank habt Ihr zwei Frequenzen, war auch meist ganz passabel und fast immer durchgängig verständlich auf einer Frequenz. Vorausgesetzt man "müllte" hier hausintern nicht eine Frequenz, oder was ab und an vorkam, beide Frequenzen zu.
Na gut, an manchen Abenden ging manchmal nix, das lag aber wohl nicht zwangsläufig an Eurem Sender. Zur Not hat man ja noch die Morgensendung. Leider fehlte da aber wenn man nachhören wollte, das aktuelle Tagesthema vom Vorabend. Na gut, man kann halt nicht alles haben.
Ich wünsche Euch Glück, Zufriedenheit und Gesundheit für Euer neues Jahr, und dass Ihr uns noch lange auf der analogen Kurzwelle erhalten bleibt. Ich grüße noch alle, die mich kennen, sowie Dieter K. Reibold.
Das geht herunter wie Öl, so könnte es weitergehen Herr Radjabi, meinen Sie nicht auch!
Ja, ich freue mich auch über die Anerkennung unserer Arbeit und Herr Mahbod und Frau Sheikholeslami und all die anderen, die hinter den Kulissen ihre Aufgabe erfüllen, sicher auch. Vielen Dank sagen wir alle Herrn Trochimez.
Ein Lob kommt selten allein, und so fand sich in der Scan-Post aus Berlin noch ein weiterer Brief, in dem unsere Arbeit gewürdigt wurde. Es ist ein neuer Hörerfreund aus dem Landkreis Kassel und er heißt Florian Krug. Seine Empfangsberichte sind noch aus der alten Sendeperiode, trotzdem vielen Dank.
Am 19.03.2016 schrieb dieser neue Hörer:
"Sehr geehrte Damen und Herren,
zuallererst möchte ich "Danke" sagen. Danke dafür, dass Sie so ein interessantes Programm auf die Beine stellen.
Kurz zu meiner Person: Florian, 34 Jahre alt aus Kassel/
Hessen/Deutschland. Als Kind im Alter von 15-16 Jahren hörte ich schon den Auslandsfunk verschiedener Länder. Mittlerweile habe ich das "alte" Hobby wieder aufgegriffen, und Ihre Sendung von 17:20 bis 18:20 Weltzeit gehört schon fest in meinen Abendablauf. Das alte Röhrenradio funktioniert einwandfrei.
Besonders gut gefällt mir die iranische Sicht auf aktuelle Geschehnisse, Ihre Reise durch das Land Iran und die Botschaften des Islams.
Ich hoffe, Sie vergeben einem "Ungläubigen", aber ich glaube daran, das jeder seine Religion frei wählen und auch ausüben darf. Genausogut denke ich, dass der Islam nicht so ist, wie manche Menschen (Terroristen und Politiker) ihn gerne hinstellen. Keine Religion ist von Grund auf Böse.
Anbei sende ich Ihnen noch Empfangsberichte, seit Beginn des Jahres. Über eine Empfangsbestätigung würde ich mich sehr freuen.
Möge Gott Sie und Ihre Familien beschützen!"
Es ist gut, dass Herr Krug uns am Abend hört, so müssen wir ihn wenigstens nicht schon zu Beginn seiner Wiederaufnahme des alten Hobbys durch den Wegfall der Morgenfrequenzen enttäuschen.
Schön ist es zu erfahren, dass trotz aller modernsten Techniken immer wieder auch junge Menschen zu den alten Techniken greifen. Nur schade, dass der Trend mit dem Abschalten der Kurzwellen immer weiter geht.
Wir freuen uns, wenn wir Herrn Krug, der sich als "Ungläubiger" bezeichnet, gute Informationen über den Islam geben können, damit das Bild des Islams ins rechte Licht gerückt wird.
In der Post nach Teheran war nun erstmals ein Hörbericht einer langjährigen Hobbykollegin. Er kam von Birgit Denker aus Frankfurt, und wir freuen uns besonders darüber. Auf der modern-farbigen Karte mit bekannten Gebäuden in Frankfurt steht:
Die Welt im Radio hören durch Rundfunkfernempfang – DX – Monitoring
Frau Denker empfing uns mit ihrem Sangean ACS 818 mit Telescop-Antenne mit sehr guten SINPO-Werten am 14. März, dazu schrieb sie:
"Vielen herzlichen Dank für Ihre informativen und unterhaltsamen Programme!
Alles Gute und freundliche Grüße, Ihre Hörerin Birgit Denker"
Da Frau Denker zu unserem langjährigen Hörerfreund Siegbert Gerhard gehört, überlässt Sie das Empfangs-berichteschreiben an IRIB wohl ihm, denn mit der Post nach Teheran kamen von ihm weitere 6 Empfangs-berichte, auch alle aus der alten Sendeperiode und mit sehr guten SINPO-Werten. Ein Bild von Herrn Gerhard in seiner Empfangsstation ist auch auf dem Briefbogen mit den Hörberichten. Vielen Dank.
Hören Sie alle in der Runde nun auch die netten Zeilen von Herrn Gerhard:
"Liebe Freunde der Stimme der Islamischen Republik Iran,
in Frankfurt am Main ist IRIB in Deutsch derzeit morgens und abends auf allen Frequenzen in guter Qualität und mit einem signalstarken Empfang auf der analogen kurzen Welle zu hören. Die regelmässigen Interviews mit Ihren Nahostexperten zu aktuellen Themenbereichen finde ich sehr interessant und informativ. Im Jahr 2016 bin ich 46 Jahre im Hobby des weltweiten Rundfunk-Fernempfangs, es macht sehr viel Spass, dem Weltrundfunk über die Kurzwelle zu lauschen. Einer meiner regelmäßigen Begleiter ist IRIB, die Stimme der Islamischen Republik Iran. Dafür herzlichen Dank dem Team vom Funk in Deutsch im fernen Teheran, die stets ein hörenswertes, interessantes und informatives deutsches Programm für uns Hörer zusammenstellen. Dabei zählt die familiäre Hörerpostsendung "Wir und unsere Hörer" zu meinen Lieblingsprogrammen. Vielen Dank für die schöne Neujahrspost und die vier DVD mit interessanten iranischen Spielfilmen mit deutschen Untertiteln, u.a. zur heiligen Maria – Danke auch für die Hinweise auf die Hörertreffen in Ottenau und Mainz-Kastel, die ich gerne besuche!
Nun freue ich mich auf einen IRIB-Stationswimpel für meine Hobbyecke und eine weitere QSL-Karte aus der schönen Serie mit Iran-Ansichtsmotiven – vielen Dank für Ihren freundlichen und zuverlässigen Hörerservice.
Mit herzlichen Frühlingsgrüssen von Frankfurt am Main nach Teheran, Ihr Hörer Siegbert Gerhard."
Nahezu ein halbes Jahrhundert ist Herr Gerhard also schon dabei, denn er hat nicht wie Herr Krug in Kassel zwischendurch das Hobby aufgegeben. Alle Achtung und Gratulation. Hoffentlich bleiben noch einige Kurzwellen-stationen am Ball, damit Sie das 50-jährige Jubiläum feiern können Herr Gerhard.
Und sehen Sie liebe Hörerfreunde, Herr Gerhard hat es auch gesagt, dass wir familiär sind bei der Hörerpostsendung. Und Sie wissen alle, wer die Grundlagen für diese Hörer-Sender-Familie gelegt hat. Ja, richtig, die gute Postmeisterin Ursula Zangeneh.
Wir hoffen Sie hört uns heute wieder zu, denn ihr widmen wir heute unser Musikstück.
Das nicht alle Hörer, die sich für IRIB interessieren die Kurzwellen als Medium wählen können, zeigt eine E-Mail die uns am 19.März erreichte:
"Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin durch das Suchem im Internet nach deutschsprachigen islamischen Radiosendern auf Sie aufmerksam geworden.
Habe auch schon gute Beiträge gefunden, leider weiß ich nicht, wann einzelne Beiträge ausgesendet werden. Kann aus Zeitgründen nämlich leider Ihre Sendungen nie zur Originalzeit aktuell hören.
Mich würden folgende Sendetermine interessieren:
Familie im Westen - bin mir mit dem Titel nicht ganz sicher, es geht um Erziehung.
Die große Rückkehr.
Und zuletzt die Sendung deren Titel ich leider auch nicht so genau weiß, es geht um das Erstarken der AFD in Deutschland, oder überhaupt um rechte Parteien in Deutschland.
Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen.
Vielleicht haben sie auch eine allgemeine Information für mich, was wann als Programm läuft.
Mit freundlichen Grüßen Alexander Lauke"
Vielen Dank Herrn Lauke für sein Interesse, wir haben ihm einen Sendeplan zugeschickt.
Bei Herrn Lauke ist es aus Zeitgründen schwierig, sich an die Ausstrahlungszeiten der Kurzwelle zu halten, und er kann auch auf das Internet zugreifen. Ganz anders ist es bei einem Ihrer langjährigen Hobbiekollgen, liebe Hörerfreunde. Die meisten von Ihnen in der Hörerrunde kennen ihn ja, den OM Karl-Heinz Probst in Dresden, und freuen sich, so wie wir, dass er immer noch zur Hörer-Sender-Familie gehört. Wenn er sich bei uns meldet, dann ist das etwas ganz Besonderes, denn aufgrund seiner gesundheitlichen Verfassung ist ihm das kaum noch möglich. Deshalb schätzen wir seine hand-geschriebenen Zeilen sehr, die er nach Erhalt unserer Post mit einem kleinen Geschenk, zur Erinnerung an die langjährige Freundschaft, schrieb:
"Liebe Freunde!
Mit meiner heutigen Verfassung ist es schwierig, die passenden Worte zu finden. Seit 3 Wochen tickt Ihre Uhr in meinem Zimmer. Die orientalische Gestaltung gefällt mir. Auch Frau Meltzer findet sie schön. Ich danke Ihnen für Ihre Liebens-würdigkeit, für die Mühe und die Aufmerksamkeit, mir diese Uhr zu schicken.
Radio Ecuador, Radio Australien, Radio Canada, fast 50 Sender habe ich früher gehört. Jetzt habe ich einen neuen Welt-empfänger und hoffe, dass ich nun hier im Pflegeheim auch IRIB hören kann.
In diesem Sinne grüße ich Sie ganz herzlich.
Karl-Heinz Probst"
Wir wünschen Herrn Probst viel Glück beim Kurzwellenempfang, damit er sich die langen Stunden im Pflegeheim ein wenig verkürzen kann. Den neuen Weltempfänger hat ihm ja sein und unser Freund Michael Lindner besorgt. Dafür nochmal einen speziellen Dank.
Auch an diesem Beispiel zeigt sich die familiäre Verbindung, die nicht nur zwischen Hörern und Sender, sondern auch unter den Hobbykollegen entstanden ist.
Viel Zeit bleibt uns nun leider nicht mehr, deshalb wollen wir noch die TV-Tipps von Paul Gager weitergeben und ihm für seine Empfangsberichte danken.
Also merken Sie sich vor:
Am Freitag den 22. April bringt der Sender 3 Sat um 21 Uhr das Wirtschaftsmagazin Makro, an diesem Tag unter dem Titel 'Iran – Das grosse Versprechen'
Am Montag den 25. April hat dann der WDR einen Film parat und zwar um 22 Uhr und 10 Minuten heißt es: 'Eberl entdeckt den Iran'
Jens Eberl will wissen, wie die Menschen im Iran leben, wie sie denken und welche Träume sie haben. Was bedeutet es für die iranische Bevölkerung, dass die Sanktionen gelockert wurden. Gibt es Reformbewegungen in diesem Land? Um diese Fragen klären zu können, fliegt Jens Eberl nach Teheran, wo er die Deutsch-Iranerin Zoya Ghoraishi besucht, die dem deutschen Reporter ihre Welt zeigt.
Herr Gager schreibt dazu:
"Bin schon gespannt was der Reporter da Interessantes entdeckt hat, natürlich mit den Augen der 'political correctness' der Deutschen.
Mit erwartungsvollen Grüßen, Paul Gager"
Vielen Dank für Ihre Umsicht und Aufmerksamkeit. Verfolgen Sie den Film für uns mit, vielleicht erfahren wir ja von Ihnen ob sich die Erwartungen gelohnt haben.
Abschließend kommt noch OM Bernd Seiser zu Wort, der wie immer auch weiß, wer Geburtstag hat. Zunächst aber sein Dank:
"Gerne bedanke ich mich bei IRIB für den Hinweis auf unser 35. überregionales DX-Treffen, sowie die Geburtstagsgrüße von Euch und Andreas Pawelczyk an mich.
Wenn möglich, möchte ich in der nächsten Ausgabe von 'Wir und unsere Hörer" Geburtstagsgrüße übermitteln lassen, und zwar an Erika Lesser in Gebesee und Frank Bresonik in Gladbeck."
Da schließen wir uns gerne an, und wünschen allen Geburtstagskinder in unserer Hörer-Sender-Familie und besonders den von Bernd Seiser erwähnten, ein gutes, gesundes und gesegnetes neues Lebensjahr.
Bis zum nächsten Mal verabschieden wir uns im Namen des gesamten Teams von IRIB!
Choda hafez – Gott schütze Sie!