Jun 01, 2016 15:19 CET

Hörerpostsendung am 29. Mai 2016 Bismillaher rahmaner rahim Heute können wir Sie liebe Hörerfreunde schon zum 5. Mal im Monat Mai begrüßen, darüber freuen wir uns. Also heute ein besonders herzliches Willkommen, weil der Mai so ein besonderer Monat ist. Er fing ja schon mit einem Sonntag an, erinnern Sie sich.

An diesem Sonntag den 1. Mai hörte uns auch Burkhard Schneider aus Giesenhausen und zwar mit sehr guten SINPO-Werten von 5-4-4-5-4 über die 9660 kHz. Mit dieser Abendfrequenz von IRIB kommen ja sehr viele Hörerfreunde nicht gut klar und da sind wir froh auch positive Empfangbserichte zu bekommen.

Irgendwo in der Schublade hat Herr Schneider auch noch einen Empfangsbericht von 4.8.2013 gefunden und uns mitgeschickt. Es soll nichts verloren gehen.

Die mit dem Wappen von Giesenhausen versehenen Empfangsberichts-Formulare von Herrn Schneider sind in englischer Sprache, das zeigt uns, dass Herr Schneider der internationalen DX-er Gemeinde angehört.

Er schrieb außerdem zu seinem Empfangsbericht:

"Das Interview mit Christoph Hörstel war sehr interessant für mich."

Auch unserem Hörer Enrico Heller gefallen die Interviews mit Herrn Hörstel. In seiner Mail vom 19. Mai schrieb er:

"Sehr geehrte Damen und Herren!

Mit grossem Interesse verfolge ich Ihre deutschsprachigen Nachrichten auf Kurzwelle. Anscheinend muß man sich im Ausland informieren um eine ausgewogene Berichterstattung zu erhalten. Eines Ihrer Highlights in Ihrem Programm sind die Interviews mit Christoph Hörstel.

An dieser Stelle vielen Dank für Ihre objektive Bericht-erstattung, Ihre Mühen und Ihr interessantes Radioprogramm auf IRIB, einem fortschrittlichem Radioprogramm das weltweit anerkannt ist.

Ihr Hörer - Enrico Heller"

Wir danken Ihnen Herr Heller für Ihre freundliche Beurteilung.

Eines unserer Interviews mit Christoph Hörstel hörte auch Ralf Urbanczyk in Eisleben. Aber mit dem Empfang über die 9660 kHz hatte er einige Probleme.

Im Kommentar seines Empfangsberichts hieß es deshalb:

"Irgendwie klingen Sprache und Musik so verzerrt, als ob mit dem Sender auf 9660 kHz ein Problem besteht. An meinem Empfänger zu Hause liegt es bestimmt nicht. Ich hatte das schon vor einigen Tagen beobachtet, aber heute heute war diese schlechte Tonqualität wirklich störend.

Und zum Interview mit Christoph Hörstel schrieb Herr Urbanczyk:

"Im heutigen Interview zum Freihandelsabkommen TTIP im ersten Teil Ihrer Sendung, hat Ihr Gesprächspartner Christoph Hörstel einige Seiten dieses Vertragswerks vorgestellt, welche mir richtig Angst machen. Wie kann sich TTIP überhaupt Freihandelsabkommen nennen, wenn alle Punkte geheim gehalten werden? Ein freier Handel ist eine gute Sache, doch ausgerechnet TTIP, welches dafür sorgen sollte, zerstört diesen Traum. Die breite Ablehnung bei den Europäern, egal in welchen Ländern sie wohnen, hat ja wohl Gründe.

Bitte bestätigen Sie den Bericht mit Ihrer QSL-Karte.

Mit besten Grüßen, Ihr Hörer Ralf Urbanczyk"

 

Bei dem Freihandelsabkommen TTIP – also dem Transatlantische Freihandelsabkommen, oder offiziell Transatlantische Handels- und Investitions-partnerschaft, wollen wahrscheinlich nur die USA frei sein und mit den europäischen Partnern machen was sie wollen, d.h. was ihnen Profit bringt.

Man darf gespannt sein, ob das Abkommen wirklich wie geplant im Jahr 2016 zustande kommt oder ob die "breite Ablehnung der Europäer", wie Herr Urbanczyk schreibt, weiter für Verzögerungen sorgen wird.

 

Und auch unser Hörerfreund Dietmar Wolf kommentierte ein Interview mit Herrn Hörstel:

"Richtige und gemäßigte Analyse zur Position und Verantwortung der USA im VW-Diesel Skandal in den USA…..Es ist ein Industrie-Skandal und komischerweise wird nur eine deutsche Firma belangt und nicht auch General Motors.

Herr Hörstel sagte: 'Die USA haben keine Feinde mehr, aber auch keine Freunde mehr.'

Dieser Ausspruch hat mir sehr gut gefallen."

 

Oliver Fülla in Fachbach gefällt unter anderem unsere neue Internetseite. Mehr erfahren wir aus seiner Mail zum Empfangsbericht vom 15. Mai:


"Liebe Freunde bei IRIB,
herzlichen Dank für die freundlichen Grüße zum Jahreswechsel und die umfangreiche Post mit QSL-Karte und Flagge, die Sie mir für meinen letzten Empfangsbericht geschickt haben.
Es ist schön, dass Sie Ihr deutschsprachiges Programm nach wie vor auf Kurzwelle ausstrahlen, auch wenn der Wegfall der Morgensendung auf Kurzwelle schade ist.
Der Empfang auf der neuen Abendfrequenz 9660 kHz ist zurzeit trotz Fading meistens befriedigend. Hoffentlich bleibt das auch in den kommenden Wochen so. Die Parallelfrequenz 7235 kHz ist dagegen nur schwach hörbar.
Ihre neue Homepage finde ich gelungen.Leider konnte ich neben den Links zu Facebook, Twitter und Co keine "herkömmlichen Kontakdaten" wie Postadresse oder E-Mail-Adresse finden. Bitte ergänzen Sie diese bzw. heben Sie diese deutlicher hervor.
Ihre Sendungen bieten oft eine andere Sicht auf die Ereignisse in Ihrer Region als die deutschen Medien. Sie können daher zu einem umfassenderen Bild vom Weltgeschehen beitragen.
Ich hoffe, dass Sie auch in Zukunft über Kurzwelle und das Internet auf deutscher Sprache senden werden.
Bitte bestätigen Sie meinen Empfangsbericht mit einer neuen QSL-Karte. Vielen Dank im Voraus.
Ich wünsche der ganzen deutschsprachigen Redaktion alles Gute.
Mit freundlichen Grüßen Oliver Fülla"

 

Nach dieser netten Mail spielen wir für Sie alle nun ein nettes Musikstück. 

 

Nun kommen wir zum Posteingang per Mail von unserem Hörerfreund Lutz Winkler, der sich anläßlich eines Empfangsberichtes im Mai wieder einmal die Mühe gemacht hat uns auf den neuesten Stand über die Ereignisse in Schmitten zu bringen. Auch er hat uns gut hören können über die 9660 kHz, und zwar am 12. Mai und mit SINPO 4, das freut uns. Dazu schrieb er:

 

"Schmitten, den 15. Mai 2016

Liebe Mitglieder der deutschen Redaktion in Teheran, vielen Dank für die Zusendung der letzten QSL-Karte, die wieder gut bei mir angekommen ist. Die Sendungen sind gut auf der Kurzwelle zu empfangen, die Verständlichkeit ist gut. Wenn die Tage wärmer werden und ich das Radio auch auf die Terrasse nehme, dann kann ich IRIB auch dort hören. Nun ist der Mai da und es ist immer noch kühl - obwohl wir schon einige sommerliche Tage genießen durften. Ich war Anfang Mai mit meiner Frau für einige Tage in Wien zu einem Kurzurlaub - und wir haben uns wieder von dieser wunderbaren Stadt verzaubern lassen.

Die Sendungen gefallen mir gut - sie sind abwechslungsreich und unterhaltsam. Sehr bedauerlich finde ich den Wegfall der Morgensendung. Und ich denke, dass es auch bei IRIB ein Zeichen ist - weg von der Kurzwelle zu gehen und dann in das Internet zu entschwinden. Die neue Webseite finde ich im übrigen nicht sehr übersichtlich, ich habe schon meine Schwierigkeiten mit der Orientierung auf dieser Seite.

In Deutschland bzw. in deutschen Großstädten sind die Zoos und Tiergärten Oasen der Erholung für die Bevölkerung. Viele Einrichtungen werden modernisiert, um die Tierhaltung artgerechter zu präsentieren. Dazu habe ich eine Frage zu den zoologischen Gärten im Iran - gibt es solche und wie sind diese in die internationalen Netzwerke eingebunden?

Für heute möchte ich schließen, ich wünsche Ihnen alles Gute und verbleibe mit freundlichen Grüßen, Ihr Hörer Lutz Winkler"

 

Vielen Dank für Ihren Brief Herr Winkler. Zur Frage nach zoologischen Gärten in Iran, können wir sagen, dass es in Teheran den Eram-Zoo gibt, und auch in einigen Parks kleinere oder größere Gehege wo man einige Tiere beobachten kann. Im Eram-Zoo in Teheran leben mehr als 120 Tierarten. Westlich von Teheran gibt es in Karadsch, in der 2010 gegründeten Provinz Alborz, ein rund 200 Hektar großes Gelände mit Freizeitcharakter, auf dem auch über 100 verschiedene Tier- und Vogelarten zu sehen sind. Auch in Maschhad gibt es einen kleinen Zoo, und in Isfahan gibt es einen großen Vogelpark. Ansonsten gibt es in Iran vor allem Nationalparks in denen einheimische Tiere in freier Wildbahn leben.

Zoos oder Tiergärten haben die Iraner von den Europäern kennengelernt, und zwar hat der Kadscharen-Herrscher Naser ad-Din Schah während seiner Europareisen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Zoologische Gärten kennengelernt und nach diesem Vorbild einen ersten zoologischen Garten in Teheran angelegt. Die wenigen Zoos, die man in Iran findet, sind jedoch weit entfernt von den europäischen Vorbildern und werden auch oft wegen nicht artgerechter Haltung der Tiere international kritisiert.

 

Während sich die Winklers im Wonnemonat Mai einen schönen Kurzurlaub in der österreichischen Hauptstadt gegönnt haben, haben die Pohls sich bei schönstem Maiwetter mal in der näheren Umgebung umgesehen und von dort konnten sie uns auch Interessantes berichten. In der Mail vom 16. Mai schrieb uns Martina Pohl:

"Liebe Redaktion in Teheran,

das letzte Wochenende bescherte uns traumhaftes Wetter. Bei recht warmen Temperaturen und einer Fernsicht, welche das Alpenpanorama mit Blick auf die verschneiten Berge freigab, machten wir eine lange Rundtour zu Fuß. Der Spaziergang führte uns auch zur Überlinger Gletschermühle bei Goldbach.

Diese ist ein seltenes geologisches Ereignis. Ein beharrlicher Wasserwirbel hatte gegen Ende der Würmeiszeit vor ungefähr 14.000 Jahren gewirkt und einen runden Topf von zehn Meter Tiefe und 20 Meter Durchmesser in den Molassesandstein gebohrt. Es ist ein eiszeitliches Strudelloch.

Nun regnet es schon seit Tagen sehr heftig. Das Pfingstwochenende wird wechselhaft und kühler.

Viele Grüße von Eurer Hörerin Martina"

Danke für die interessante Information liebe Frau Pohl.

Mit dem Reisen wird es bei den Buchholzens in Oschersleben im Moment wohl nichts, denn ihnen steht schon wieder ein Umzug bevor. Vor gut einem Jahr war es, als uns Dieter Buchholz den Umzug von Klein Oschersleben nach Oschersleben mitteilte und wir haben seine neue Adresse gespeichert. Nun können wir sie wieder ändern – und das ist die Überraschung:  die neue Adresse ist die alte. Am 16.5. schrieb Herr Buchholz:

"Hallo liebes Team der deutschen Redaktion.

 Heute möchte ich Ihnen mitteilen, dass wir wieder nach Klein Oschersleben zurückziehen werden. Ab 1. Juni gilt dann also wieder die alte Adresse."

 

Vor einem Jahr hatte unser Hörerfreund geschrieben, dass ihm und seiner Frau das Haus mit dem Grundstück zu groß geworden ist, nun war ihnen aber sicher die neue Wohnung zu klein und sie haben sich für einen Rück-Umzug entschieden.

Wir wünschen auf jeden Fall alles Gute für den Umzug. Die Eingewöhnung in die alte Umgebung wird nach nur einem Jahr sicher sehr leicht fallen. Und sicher wird sich auch der liebe Kater über die Rückehr in die alten Gefilde freuen.

 

Umgezogen ist unser nächster Hörer, dessen Post wir vorlesen wollen, nicht, aber umgestiegen ist er, und zwar auf Internet, denn bei ihm lassen unsere Abendfrequenzen zu wünschen übrig. In seiner Mail zu den April-Empfangsberichten heißt es:

"Die Frequenzen der Abendsendung sind hier noch sehr unbeständig und verrauscht, ich ziehe es vor, Ihre Beiträge über Internet zu hören."

Weiter hieß es in besagter Mail:

"Guten Tag liebes IRIB-Team, der April ist schon wieder Geschichte, heute ist der 1. Mai, kein Frühlingswetter, sondern kalt und regnerisch. Doch nächste Woche soll es aufwärts gehen – so sagt das Wetteramt.

Hoffe, dass der Mai auch einen besseren Empfang Ihrer Abendsendungen bringt. Es gibt ja Passagen in Ihren Beiträgen, die gut und rauschfrei zu hören sind - aber überwiegend ist die Modulation mit Rauschen und Störungen durchsetzt."

Das waren die Meldungen aus Remscheid und aus Duisburg wurden uns ebenfalls Probleme mit der 9660 kHz gemeldet:

 

"Hallo an die deutsche Redaktion von IRIB,

es war ein schwieriger Empfang, und auf der Frequenz 7235 war der Empfang noch schlechter. Die Morgenfrequenzen waren wesentlich besser – aber das Thema hat sich ja wohl erledigt!?

Ihr Hörer Peter Möller"

 

Wie recht Herr Möller hat – das Thema mit den Morgenfrequenzen hat sich erledigt. Und unsere guten Absichten, die ins Farsi übersetzten Hörerproteste und die kleine Unterschriftenliste aus Ottenau in die "oberen Etagen" bei IRIB weiterzuleiten, haben wir inzwischen aufgegeben. Sie wissen ja sicher schon warum:

Ja, es gibt seit 21. Mai nun überhaupt keine Morgensendungen mehr bei IRIB-Funk in Deutsch, auch nicht über Internet oder Satellit!

Die Sparmaßnahmen bei IRIB greifen immer mehr, und machen auch vor der Tür der deutschen Redaktion nicht Halt.

Damit verabschieden wir uns für heute, mal sehen wie oft das noch möglich sein wird.

Halt! Wir wollen noch die TV-Tipps von Herrn Paul Gager weitergeben und ihm dafür natürlich vielmals danken.

Am 31. Mai, also übermorgen, gibt es bei ARTE TV von 20:15 bis 21:50 Uhr den Film

Iran - der Wille zur Großmacht
Eine Zeitreise durch hundert Jahre der Geschichte des Iran, von den ersten Erdölfunden bis zur Atomkrise.
Interviews ergänzen die Dokumentation

Im Anschluß gehts gleich weiter mit einer Dokumentation unter dem Titel: Iran-Atomdeal mit Folgen
Eine Wiederholung der Beiträge ist für den  09.Juni angesetzt und zwar von 08.55-11.30Uhr

Herr Gager schreibt dann weiter:

"Aber auch 3 SAT läßt nicht locker um uns den Iran von seiner positiven Seite zu zeigen."
Am 07.Juni um 22.25 Uhr läuft auf diesem Sender die Dokumentation:
Iran - der lange Weg zur Öffnung
 

Wie es scheint gibt es eine Entwicklung dahingehend, dass IRIB seine Beiträge fürs Ausland reduziert und immer mehr Beiträge über Iran von ausländischen Sendern selbst produziert werden.

Wir sind gespannt wie es weiter geht. Nächste Woche treffen wir uns wieder, darauf zählen wir.

Bis dann also und Choda hafez – Gott schütze Sie!