Rohani: Ausländische Mächte greifen eigenwillig andere Länder an
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Teheran (ParsToday) - Ausländische Mächte mischen sich nach den Worten des iranischen Präsidenten entgegen allen internationalen Gesetzen in die internen Angelegenheiten der Region, und greifen willkürlich und im Widerspruch zur UN-Charta jedes Land an, das sie wollen.
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Apr 18, 2018 11:59 Europe/Berlin
  • Rohani: Ausländische Mächte greifen eigenwillig andere Länder an

Teheran (ParsToday) - Ausländische Mächte mischen sich nach den Worten des iranischen Präsidenten entgegen allen internationalen Gesetzen in die internen Angelegenheiten der Region, und greifen willkürlich und im Widerspruch zur UN-Charta jedes Land an, das sie wollen.

Präsident Hassan Rohani wies am Mittwoch bei den Zeremonien zum iranischen "Tag der Armee", in der Nähe des Mausoleums von Imam Khomeini (im Süden Teherans) auf die illegitime Präsenz der aggressiven Mächte in der Umgebung von Iran und in Westasien hin und hob hervor: "In dieser Region haben die Großmächte die Terrorgruppen als ihre Werkzeuge benutzt."

Präsident Rohani zählte den Schutz der territorialen Integrität der Islamischen Republik Iran sowie der Unabhängigkeit des Landes zu den Aufgaben der Armee, und fügte hinzu: "Iran braucht seine Stärke und seine Abschreckungswaffen, damit er gegen die Intrigen der Großmächte Widerstand leisten kann und nicht zulässt, dass die Terroristen ihren gierigen Blick auf das Land werfen."

Die Politik Teherans in der Region basiert seinen Worten zufolge auf dem Respekt vor der Nachbarschaft mit den anderen Ländern in der Region, und diese dürften nicht ihre Sicherheit und Stärke von den Großmächten oder einem illegitimen Regime in der Region kaufen, sagte Rohani weiter.

Er betonte zudem: "Iran stellt alle Waffen die das Land benötigt her, und wird dazu nicht auf die Zustimmung oder  Genehmigung von anderen Ländern warten." Er warnte die Großmächte,  dass sie die Region nicht mit Schießpulver auffüllen und ihre Waffenfabriken nicht ausbauen sollten.

Am 14. April 2018 haben die USA, Großbritannien und Frankreich Ziele in Syrien mit mehr als 100 Raketen angegriffen. Die Militärschläge waren nach ihren Angaben eine Reaktion auf einen mutmaßlichen Chemiewaffen-Angriff am 7. April auf die Stadt Duma.