UNO verurteilt Zerstörung und Beschlagnahmung palästinensischen Eigentums durch Israel
New York (IRIB) - Die Vereinten Nationen (UNO) haben die Übegriffe der israelischen Streitkräfte auf die Wohnhäuser der Palästinenser und die Zerstörung und Beschlagnahme ihres Eigentums im Gegensatz zu der Vierten Genfer Konvention genannt.
Die UNO forderte das israelische Regime auf, diese unmenschlichen Maßnahmen einzustellen.
Robert Piper, UN-Koordinator für humanitäre Hilfe in den besetzten Palästinensergebieten, übte in einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung scharfe Kritik an den Überfällen der israelischen Streitkräfte auf die palästinensischen Häuser und Eigentümer in der Region "Jabal al-Baba" am 16. Mai. Infolge dieser unmenschlichen Tat im Osten von Al-Quds (Ost-Jerusalem) seien 49 Palästinenser, darunter 22 Minderjährige, obdachlos geworden. Weiter heißt es in der Mitteilung, dass im ersten Quartal des laufenden Jahres 600 Wohnhäuser im Westjordanland ganz oder teilweise zerstört oder beschlagnahmt worden seien. Diese Zahl sei weit höher als die gesamten abgerissen palästinensischen Häuser im Jahr 2015. 900 Palästinenser seien dem Bericht zufolge obdachlos geworden. 2.500 weitere verloren ihr ganzes Hab und Gut.