Russlands Vizeaußenminister kritisiert US-Drohungen zum JCPOA
Moskau (ParsToday/ Ria Novosti) - Laut dem stellvertretenden russischen Außenminister bedient sich die US-Regierung bei der Ablehnung des Atomabkommens mit Iran, der Sprache der Drohung und Einschüchterung sogar ihrer eigenen Verbündeten.
In einer Rede am heutigen Freitag sagte Sergej Ryabkov, der Umgang des US-Präsidenten, Präsidenten, Donald Trump, mit dem Umfassenden Aktionsplan des Atomabkommens (JCPOA/Atomabkommen) sei zu einem Instrument der US-Außenpolitik geworden.
Russlands Vizeaußenminister fügte hinzu, die US-Regierung verfolge zwei Ziele: Zum einen versuche sie, die iranische Wirtschaft zu zerstören, deren Entwicklung den USA nicht gefällt, und zum anderen bemüht sie sich, Länder um sich zu sammeln und zu vereinen, die bereit sind, Washingtons Politik mitzutragen.
Ryabkov unterstrich, dass Sanktionen zu einem individuellen Instrument für die nationalen Interessen der Vereinigten Staaten geworden sind.
Der US-Präsident Donald Trump, wiederholte am 8. Mai seine grundlosen Anschuldigungen gegen Iran und kündigte den Ausstieg seines Landes aus dem Atomabkommen sowie die Wiedereinführung von Sanktionen gegen Iran an. Diese Aktion des US-Präsidenten stieß auf die weltweit Kritik.